Guerilla-Aktion Wie Thjnk Pokémon-Go-Spieler mit Die Limo versorgt

Freitag, 22. Juli 2016
Thjnk und Die Limo haben Pokémon-Go-Spieler ans Rheinufer in Mainz gelockt
Thjnk und Die Limo haben Pokémon-Go-Spieler ans Rheinufer in Mainz gelockt
Foto: Twitter/Die Limo
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Thjnk Pokemon Go Eckes-Granini Mercedes-Benz


Alle Welt redet von Pokémon Go und seinen Chancen für Marken. Während einige Marketingabteilungen wohl noch darüber grübeln, wie sie gemeinsame Sache mit den Spieleentwicklern machen können, haben Thjnk und sein Kunde Eckes-Granini den Hype um das AR-Game für eine gelungene Guerilla-Aktion in Mainz genutzt.
Wie lockt man in diesen Sommertagen möglichst viele Menschen an einen Platz, um dort Die Limo zu promoten? Thjnk und der Fruchtsafthersteller Eckes-Granini haben am Rheinufer in Mainz gestern die Antwort geliefert: mit Lockmodulen in Pokémon Go. Diese Module lassen sich im Pokémon-Go-Shop kaufen und locken eine halbe Stunde lang besonders viele der kleinen Monster an. Als gekennzeichnete "Pokéstops" sind sie damit besonders attraktiv für die Spieler.
Als die Gamer an dem Pokéstop ankamen, wurden sie von dem Promotion-Team der Marke mit gekühlten Getränken, Liegestühlen und Handtüchern überrascht. Alle anderen machte das Social-Media-Team von Die Limo bei Twitter auf den Guerilla-Stunt aufmerksam. Die Folge: Viele Nutzer fragten an, ob man die Promotion-Aktion auch in anderen Städten wiederholen könne - und stießen bei Thjnk und Die Limo auf offene Ohren. Auch in anderen deutschen Städten sollen in den nächsten Tagen und Wochen Pokéstops eingerichtet werden.
Neben Die Limo will mit Mercedes-Benz auch der erste Automobilhersteller die Monsterjagd im Vertrieb einsetzen. Die Stuttgarter Premiummarke nutzt den Hype um Pokémon Go dabei, um seine Kunden in Showrooms oder zu lokalen Events zu leiten - und setzt dazu ebenfalls Lockmodule ein.
Mercedes-Benz nutzt die Monsterjagd für sich
Mercedes-Benz nutzt die Monsterjagd für sich (Bild: Mercedes-Benz)
Damit das auch funktioniert, hat die Marke in den vergangenen Tagen die Händler mit einem detaillierten Leitffaden fit gemacht. Unter anderem können Händler eigene Pokéstops auf der Website von Pokémon Go registrieren lassen. Aufmerksamkeit erzeugen die Händler über ihre lokalen Kommunikationskanäle und Social-Media-Präsenzen. "Mercedes-Benz ist damit erneut Vorreiter beim Beschreiten innovativer Vertriebswege", heißt es aus dem Unternehmen. tt/mir
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