Greenpeace Kubikfoto realisiert interaktiven Tauchgang zum Wrack der "Rainbow Warrior"

Freitag, 10. Juli 2015
Das Wrack der Rainbow Warrior kann jetzt interaktiv erkundet werden
Das Wrack der Rainbow Warrior kann jetzt interaktiv erkundet werden
Foto: Kubikfoto
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Kubikfoto Greenpeace Wrack


User können jetzt einen interaktiven Tauchgang zum 1985 gesunkenen Greenpeace-Schiff "Rainbow Warrior" machen. Um das zu ermöglichen, produzierte Kubikfoto tausende Fotos und Videos.
Das Projekt wurde zum heutigen 30. Jahrestag des Angriffs auf das Greenpeace-Schiff durch den französischen Geheimdienst realisiert. Auf der Website des Projekts kann der virtuelle Tauchgang gemacht werden. Dabei kann man selbst bestimmen, wie schnell das Schiff umrundet wird. Außerdem kann der Schiffsbauch durchtaucht werden, Begriffe können angeklickt werden und liefern dann Informationen zur Geschichte und zu Besonderheiten des Schiffs sowie über Flora und Fauna rund um das künstliche Riff. Zu den 30 verschiedenen Szenen des Tauchgangs gehört auch ein "Gespräch" mit einem Māori-Häuptling. Der ganze Tauchgang wird von einem Audio-Guide begleitet.

Das Schiff liegt seit 1987 vor der Nordostküste Neuseelands, wo es nach den abgeschlossenen Untersuchungen zum Angriff seine letzte Ruhestätte fand. Agenten des französischen Geheimdienstes hatten das Schiff im Auftrag der Regierung Frankreichs mit zwei Sprengsätzen im Hafen von Auckland zum Kentern gebracht. Dabei kam der Greenpeace-Fotograf Fernando Pereira ums Leben. Die Mannschaft der "Rainbow Warrior" hatte eine Fahrt zum Moruroa-Atoll geplant, um dort gegen französische Atombombentests zu protestieren.

Von dem Schadenersatz in Millionenhöhe rüstete Greenpeace die "Rainbow Warrior II" aus, sie war 20 Jahre auf den Weltmeeren unterwegs. 2011 lief die "Rainbow Warrior III" vom Stapel.

Die Bremer Produktionsfirma Kubikfotos produziert Fotos, Videos und fotorealistische Erlebniswelten, in welchen sich der Nutzer eigenständig bewegen kann. Möglich wird dies durch eine spezielle, auf HTML5-basierende Software. Für Greenpeace hat die Firma bereits das Projekt "Rette die Biene" umgesetzt. Weitere Kunden sind zum Beispiel Nivea, die Telekom und BASF. jp
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