Google Mit erstem Projektauftrag flüchtet Heimat ins Grüne

Mittwoch, 06. August 2014
Heimat Berlin entwirft für Google einen Fluchtplan direkt ins Grüne (Foto: Heimat)
Heimat Berlin entwirft für Google einen Fluchtplan direkt ins Grüne (Foto: Heimat)


Nicht die langjährige Stammagentur Kolle Rebbe aus Hamburg, sondern Heimat in Berlin hat die anlaufende Kampagne für Google Maps entwickelt. Die Einladung zu dem Pitch um diesen Projektetat sei völlig überraschend gekommen, sagt die Digitaldirektorin Astrid Schiffel von Heimat gegenüber HORIZONT.NET. Aber die Kampagnenidee der Inhaberagentur hat Google offensichtlich überzeugt, dessen Navigations- und Kartendienst mit Fluchtwegen ins Grüne angereichert wurde. Das neue Angebot "Fluchtplan ins Grüne" zielt vornehmlich auf erholungsbedürftige Stadtbewohner, die eine kleine Auszeit von den Betonwüsten brauchen. Bekannte und beliebte Ausflugsziele hat Google Maps schon seit längerem im Angebot. Das Problem dabei ist nur, dass man an diesen Orten meist nicht alleine ist. Deshalb wurden zusätzlich die Geheimtipps für erbauliche Erholungsplätze in Wiesen, Wald und Flur, aber auch in versteckten Parkecken in den Städten von rund 200 Google Maps-Nutzern in das kartographische Tool aufgenommen.

Wer auf die Microsite oder im Internet das entsprechende Werbebanner von Google Maps anklickt, bekommt von seinem Standort aus den direkten Fluchtplan ins Grüne angezeigt. Laut Heimat-Digitalexpertin Schiffel funktioniert die Mechanik extrem einfach und ist vor allem für den Gebrauch auf mobilen Endgeräten entwickelt worden. "Das Banner wird so zu einem Medium, das einen unmittelbaren Nutzen stiftet und damit die Displaywerbung auf ein neues Level hebt", fügt Schiffel hinzu.

Bei der Entwicklung dieser Service-Funktion wurde Heimat von dem Berliner Digitalstudio Artificial Rome unterstützt. Für die Schaltung der Werbemotive der heute anlaufenden Kampagne im Online- und Mobile-Bereich, den sozialen Medien sowie im Plakatbereich ist die Mediaagentur GFMO OMD in Hamburg verantwortlich. Ob es bei Google nach dieser Auftaktkampagne zu weiteren Projektaufträgen für Heimat kommen wird, steht anscheinend noch nicht fest. ejej
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