Globaler Pitch Reckitt Benckiser entscheidet sich für vier Medianetworks

Freitag, 10. Januar 2014
Initiative-Boss Thorsten Schulz baut Geschäft mit Reckitt Benckiser aus (Bild: Initiative)
Initiative-Boss Thorsten Schulz baut Geschäft mit Reckitt Benckiser aus (Bild: Initiative)

Nach einem halben Jahr ist der weltweite Mediapitch des Konsumgüterriesen Reckitt Benckiser entschieden. Wie die deutsche Firmenzentrale in Mannheim mitteilt, wird das auf 1,8 Milliarden Dollar geschätzte Mediabudget nun auf die vier Medianetworks Aegis, Havas Media, Zenith Optimedia und Initiative verteilt. Neu in diesem Dienstleisterreigen ist die Dentsu-Tochter Aegis. Ob deren Medianetzwerk Carat oder Vizeum den Etat von Reckitt Benckiser betreuen wird, ist bislang ebenso wenig bekannt wie die Region, in der Aegis nun die Arbeit für den Werberiesen aufnehmen wird. Ihre Zusammenarbeit mit Reckitt erfolgreich verteidigen konnten hingegen die anderen drei Medianetworks.

Allen voran die Hamburger Interpublic-Tochter Initiative, deren CEO Thorsten Schulz das Geschäft mit dem Konsumgüterhersteller weiter ausbauen konnte. Neben den drei deutschsprachigen Märkten mit einem geschätzten Mediavolumen von 200 Millionen Euro und der Slowakei, die Initiative sowohl in der Planung als auch im Einkauf seit Anfang 2013 betreut, ist die Interpublic-Agentur nun auch für Indien, Bangladesch, Singapur und Sri Lanka verantwortlich. Vier weitere osteuropäische Märkte wie Serbien-Montenegro, die Initiative bereits im Laufe des vergangenen Jahres neu hinzugewonnen hatte, waren nicht Gegenstand des globalen Pitches.

Unter der Federführung von Richard Davies, der im vergangenen Frühjahr von Unilever zu Reckitt Benckiser kam und dort als globaler Media-Direktor fungiert, hatte das Unternehmen nach vier Jahren wieder einen weltweiten Mediapitch ausgeschrieben. Reckitt Benckiser vertreibt international 19 sogenannte Powerbrands wie Durex, Scholl, Sagrotan, Clearasil, Veet, Cillit Bang, Calgon und Airwick. ejej
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