Globaler Pitch Heinz bündelt Mediaetat bei Omnicom und Interpublic

Mittwoch, 21. Mai 2014
Heinz Ketchup hat sich für OMD, PHD und Universal McCann entschieden (Foto: Unternehmen)
Heinz Ketchup hat sich für OMD, PHD und Universal McCann entschieden (Foto: Unternehmen)
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Nach einer sechsmonatigen Überprüfung hat der US-amerikanische Ketchup-Hersteller Heinz seinen weltweiten Mediaetat neu verteilt. Statt wie bisher mit 20 verschiedenen Medianetworks und Agenturen wird der US-Werberiese künftig nur noch mit den Mediatöchtern OMD und PHD aus der Omnicom-Gruppe und Universal McCann (UM) von Interpublic zusammenarbeiten. Hintergrund dieser Entscheidung ist wie in den meisten dieser Fälle der Wunsch nach mehr Effizienz im internationalen Mediageschäft. Wie "Campaign" meldet, konnten die bisherigen Betreuer im europäischen Raum bei Heinz nicht mehr punkten. Dazu gehören Vizeum aus dem Dentsu Aegis Network (bisher Großbritannien, Niederlande und Portugal), MEC aus der Group M (bisher Italien, Frankreich und Spanien) sowie Zenith aus der Vivaki-Gruppe von Publicis, die bislang den deutschen Heinz-Etat hielt. Diese Verteilung hatte seit Sommer 2004 Bestand und wird am 1. Juli dieses Jahres enden.

Dann übernimmt OMD das Mediabudget von Heinz in Deutschland und Großbritannien sowie in Russland, den meisten EMEA-Märkten und im asiatisch-pazifischen Raum. Die Omnicom-Schwester PHD ist wiederum für Frankreich, Italien und Nordeuropa zuständig. Das gesamte europäische Mediavolumen wird auf 50 Millionen Euro geschätzt.

Weit größer ist der Etat von Heinz in Nordamerika, wo UM Heinz künftig in den USA und Canada auf die Kundenliste schreiben kann. Der internationale Werbeetat war von diesem ersten weltweiten Review seit zehn Jahren nicht betroffen: hier bleibt Abbot Mead Vickers BBDO in London weiter federführend. ejej
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