Geometry Global CEO Stefan Knieß steigt aus

Mittwoch, 30. September 2015
Stefan Knieß verlässt Geometry Global Germany
Stefan Knieß verlässt Geometry Global Germany
Foto: G2

Die Agentur Geometry Global verliert ihren Deutschlandchef Stefan Knieß. Nach elf Jahren an der Spitze der WPP-Tochter und ihrer Vorläufer G2 und Argonauten will er sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen, teilt Knieß mit. Er und die Agentur betonen, dass die Trennung "im freundschaftlichen und gegenseitigen Einverständnis" erfolgt.
Wohin es Knieß zieht, ist noch nicht bekannt. Fest steht dagegen, wer seine Aufgaben bei Geometry Global übernimmt: Die beiden Managing Directors Peter Mergermeier und Diego Miranda sollen die Agentur führen, zusammen mit Finanzchef Dirk Burshille. Der CEO-Posten von Knieß wird aktuell nicht nachbesetzt, "um eine zeitgemäße und agilere Struktur zu schaffen", heißt es in einer offiziellen Mitteilung der Agentur. Das deutsche Management solle sich so, gemeinsam mit der Europazentrale unter Führung von Pietro Leone, schneller und effektiver auf Kundenbedürfnisse einstellen. Bemerkenswertes Detail: Kreativchef Christian Mommertz wird in diesem Zusammenhang nicht erwähnt. Das gilt auch in Bezug auf den langjährigen Frankfurter Standortchef Eugen Kern.

Peter Mergemeier, Diego Miranda und Dirk Burshille (v.l.) sollen Geometry Global führen
Peter Mergemeier, Diego Miranda und Dirk Burshille (v.l.) sollen Geometry Global führen (Bild: Geometry Global)
Geometry Global war offiziell im Herbst 2013 an den Start gegangen. Die Agentur ist aus der Fusion von Ogilvy Action mit G2 (in den USA zusätzlich noch mit JWT Action) hervorgegangen. Mit dem Merger hat sich die Muttergesellschaft WPP bei den beteiligten Agentuen nicht nur Freunde gemacht. Inzwischen haben sich aber die meisten mit dem Modell arrangiert. In Deutschland kooperiert Geometry Global eng mit der Ogilvy-Gruppe.

Vor Knieß hatte zuletzt auch der bisherige Technikchef Frank Wolfram die Agentur verlassen. Er heuert als CEO bei der BBDO-Tochter Interone an. Eine Erklärung für den Ausstieg von Knieß und Wolfram könnte sein, dass ihnen in der neuen Konstellation die Perspektiven gefehlt haben. Zu den Kunden der Agentur mit Büros in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf mam
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