Gehaltsstudie Die meisten Quereinsteiger arbeiten in PR und Online-Marketing

Mittwoch, 30. November 2016
In PR-Abteilungen arbeiten laut Gehalt.de die meisten Quereinsteiger
In PR-Abteilungen arbeiten laut Gehalt.de die meisten Quereinsteiger
Foto: Syda Productions / Colourbox
Themenseiten zu diesem Artikel:

Quereinsteiger Gehaltsstudie Philip Bierbach


Die meisten Quereinsteiger arbeiten nach ihrem Studium in PR und Online Marketing. Das hat eine aktuelle Erhebung von Gehalt.de ergeben, die auf den Datensätzen von 3608 Fachkräften beruht. Demnach kommt jeder Dritte Beschäftigte aus dem Bereich PR aus den Geistes- und Sozialwissenschaften (31 Prozent).
Aber auch aus den Wirtschaftswissenschaften bekommen die Presseabteilungen mit 14 Prozent viel Zulauf. Im Online-Marketing ist es umgekehrt: 33 Prozent der Fachkräfte kommen aus den Wirtschaftswissenschaften, 12 Prozent aus den Geisteswissenschaften und 11 Prozent aus den Sozialwissenschaften. "Das Online Marketing ist ein breites Feld, sodass sowohl Wirtschafts- als auch Geisteswissenschaftler ihre Kompetenzen entsprechend einbringen können", erklärt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Möglichkeiten zum Quereinstieg gibt es laut der Analyse auch in der Unternehmensberatung, wo 58 Prozent einen wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss haben. 12 Prozent der Fachkräfte sind akademische Wirtschaftsingenieure, 8 Prozent haben ein abgeschlossenes Ingenieurstudium. Anders sieht es dagegen bei Grafikdesignern aus: In diesem Bereich haben stolze 82 Prozent der Beschäftigten auch Design studiert. "Ein Quereinstieg ins Grafikdesign ist nur selten möglich, da hier präzises Handwerkszeug erforderlich ist", so Bierbach weiter.

Die größten Gehaltsunterschiede gibt es dabei zwischen den Feldern UX-Design und Unternehmensberatung. Während Ingenieure in der Beratung mit rund 82.432 Euro rechnen können, liegen Wirtschaftswissenschaftler (65.441 Euro) und Wirtschaftsingenieure (68.327 Euro) dahinter. Im UX-Design sind studierte Informatiker die Bestverdiener.

Für die Erhebung analysierte das Vergleichsportal Gehalt.de den akademischen Ausbildungshintergrund von Beschäftigten aus ausgewählten Berufen und ermittelte den prozentualen Anteil der Studienfächer sowie die entsprechenden Gehälter. Bei allen Beschäftigten handelt es sich um Fachkräfte ohne Personalverantwortung. Die Auswertung basiert auf 3.608 Datensätzen aus dem vergangenen Jahr. Die gesamten Ergebnisse der Erhebung gibt es hier. tt
Meist gelesen
stats