Gegen Rechts Borussia Dortmund und KNSK schießen Nazis ab

Freitag, 23. Mai 2014
Gemeinsam gegen Rassismus: Der BVB und KNSK
Gemeinsam gegen Rassismus: Der BVB und KNSK


Fußball und Nazis - das passt definitiv nicht zusammen. Und doch erschüttern immer wieder rassistisch motivierte Vorfälle den Lieblingssport der Deutschen. Dem stellt sich nun Vizemeister Borussia Dortmund entgegen: Die Schwarz-Gelben werben gemeinsam mit ihrer Leadagentur KNSK gegen Rechts - und hoffen nun auf einen ligaweiten Dominoeffekt. Rassismus sei ein Thema, das dem BVB besonders am Herzen liegt, heißt es auf der offiziellen Website: "Nazis und Fußball passen nicht zusammen! Für den schwarzgelben Fußball gilt das erst recht, denn Borussia verbindet alle Nationen und Kulturen, auf und neben dem Platz! Borussia Dortmund hat einen Film produzieren lassen, der diese glasklare Botschaft übermittelt."

Produziert hat den 65-sekündigen Spot Plexus in Hamburg, die Regie führte Kay Kienzler. Gezeigt wird der Film auf allen Kanälen des Clubs. Die Vereinsverantwortlichen erhoffen sich eine Art Dominoeffekt und rufen "Fans, Sponsoren, Freunden und Partner, aber auch den Rest der Liga" dazu auf, den Kampf gegen Rechts gemeinsam zu führen: "Nur zusammen können wir Rassismus und Diskriminierung aus unseren Stadien verbannen."

Es ist nicht das erste Mal, dass der BVB eine klare Marschroute gegen Rassismus im Fußball verfolgt. Anfang des Jahres leitete der Verein ein Ausschlussverfahren gegen einen bekannten Nazi ein, im April organisierten die Dortmunder eine Gedenkstättenfahrt ins ehemalige Konzentrationslager Dachau. fam
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