"Gebt mir den bohrenden Blick" J+K schärft Profil der "Berliner Zeitung"

Montag, 04. November 2013
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Mit ihrer ersten Image-Kampagne seit 1997 will die "Berliner Zeitung" derzeit ihr Profil als Hort des Qualitätsjournalismus schärfen. Als Testimonials dienen dabei in erster Linie die Mitarbeiter der zuletzt von Entlassungen gebeutelten Tageszeitung. Lediglich für den Imagespot, der seit vergangenem Wochenende in Berliner Kinos zu sehen ist, hat man sich prominente Unterstüzung geholt. Denn in dem 77-sekündigen Film trainiert Friederike Kempter, bekannt aus den "Tatort"-Folgen aus Münster, mit den Redakteuren journalistische Grundtugenden wie "kritische Nachfragen" oder den "bohrenden Blick". Am Ende der Sequenz steht die zentrale Kampagnen-Botschaft "Uns ist nie etwas egal", die auch durch Printmotive zum Ausdruck gebracht werden soll. Diese nicht ganz bierernste Herangehensweise passe am besten zur "Berliner Zeitung", erklärt Alexander Lang von der Agentur Johanssen + Kretschmer, die die Kampagne konzipiert hat: "Wichtig war uns, Selbstironie und Sympathie mit einer guten Geschichte zu vereinen. Denn die Redakteure zeigen mit der Kampagne nicht nur Haltung, sondern beweisen auch Humor. Da ist die 'Berliner Zeitung' ganz wie Berlin: voller Witz, Ideen, Ecken und Kanten."

Produziert wurde der Spot von Jo!Schmid unter der Regie von Heiko Richard. Um die Postproduktion kümmerte sich Slaughterhouse. Er läuft noch bis zum Jahresende in Berliner Kinos und ist darüber hinaus auf Youtube und den Websiten der "Berliner Zeitung" zu sehen. ire
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