Fritz-Kola Rocket & Wink wird Leadagentur

Donnerstag, 08. Februar 2018
Die beiden Rocket-&-Wink-Köpfe und  Dr. Gerald Rocketson und Petronius Amund Wink mit den Fritz-Kola-Geschäftsführern Winfried Rübesam (2.v.l.) und Mirco Wolf Wiegert.
Die beiden Rocket-&-Wink-Köpfe und Dr. Gerald Rocketson und Petronius Amund Wink mit den Fritz-Kola-Geschäftsführern Winfried Rübesam (2.v.l.) und Mirco Wolf Wiegert.
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Bislang vergab Fritz-Kola seine Kampagnenaufträge rein auf Projektbasis. Dabei vertraute die Hamburger Kultmarke immer wieder auf Rocket & Wink. Jetzt macht Fritz-Kola das Kreativduo zur Leadagentur. Rocket & Wink konnte sich im Pitch gegen mehrere andere Agenturen durchsetzen.
Die neue Leadagentur entwickelt für Fritz-Kola erstmals einen geschlossenen Markenauftritt, der die Marke als "ausgeschlafene Alternative" auf dem europäischen Markt positionieren soll. Dazu hat Rocket & Wink im vergangenen halben Jahr an einer kanalübergreifenden Strategie gearbeitet, die die Verantwortlichen im Pitch überzeugen konnte und in die in diesem Frühjahr sichtbar wird. In der Vergangenheit entwickelte Rocket & Wink vor allem aufmerksamkeitsstarke Plakatkampagnen für Fritz-Kola und füllte mit humorvollen Motiven den Markenslogan "Vielviel Koffein" mit Leben. Seit 2002 setzt die Hamburger Cola-Marke immer wieder auf ungewöhnliche und rebellische Plakatkampagnen. So sorgte vor allem der Auftritt zum G20-Gipfel im vergangenen Jahr für Aufsehen, in dem Politiker wie Donald Trump, Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin als Schnarchnasen dargestellt wurden. Die Kampagne stammte allerdings von Blood Actvertising, einer zweiten Agentur, mit der Fritz-Kola häufig auf Projektbasis zusammenarbeitete.

Rocket & Wink wurde 2011 von 
Dr. Gerald Rocketson und P. Amund Wink gegründet. Mit ihrer Arbeit haben sich die beiden Gründer, die traditionell mit Masken auftreten und deren wahre Identität unbekannt ist, dem Balanceakt zwischen Kunst und Kommunikation verschrieben. "Dank Vollrohrbedienung der Kategorien Design, Illustration, Literatur, Produktentwicklung und Konzepte sind wir jedes Jahr um einige Zentimeter gewachsen", so die beiden Gründer. "Jetzt sind wir zwar immer noch die Kleinen in der Branche, aber das genügt inzwischen völlig, um über den Tellerrand zu schauen. Und wir lieben nichts mehr als die Kreativsuppe, die wir uns eingebrockt haben, auch auszulöffeln." tt
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