"Frankfurter Rundschau" Warum Zum goldenen Hirschen Frankfurts Straßen bemalt

Mittwoch, 27. April 2016
Guerilla-Aktion in der Frankfurter Fußgängerzone.
Guerilla-Aktion in der Frankfurter Fußgängerzone.
Foto: Zum goldenen Hirschen

Wieder einmal trommelt Zum goldenen Hirschen mit einer Guerilla-Aktion für einen Themenschwerpunkt der "Frankfurter Rundschau". Weil sich die Tageszeitung mit dem Reizthema Wohnungsnot beschäftigt, machten sich die Kreativen an den Straßen der Mainmetropole zu schaffen.
Am vergangenen Wochenende malten die Hirschen mit Kreide-Stencils unter anderem die Mindestwohnflächen für Flüchtlinge (7 Quadratmeter), den durchschnittlichen Pro-Kopf-Wohnraum in Nigeria (6 Quadratmeter) und örtliche Quadratmeterpreise von deutschen Städten auf die Straßen der Fußgängerzonen in Frankfurt. Bis zum 21. Mai sind weitere Guerilla-Aktionen geplant sowie OoH-Werbung, Facebook-Werbung und Mitarbeiteraktionen. Für Letzteres nahm die Agentur das Sprichwort "Wie Sardinen in der Büchse" wörtlich und verteilte eine gebrandete Version des Dosenfisches an die FR-Mitarbeiter.
Der Dosenfisch für die FR-Mitarbeiter
Der Dosenfisch für die FR-Mitarbeiter (Bild: Zum goldenen Hirschen)
"Mit unserer Kampagne ermöglichen wir den Menschen einen einfachen Zugang zu der inhaltlichen Auseinandersetzung mit komplexen Themen", sagt Alexander Priebs-Macpherson, Leiter Kreation bei den Frankfurter Hirschen. Für die Agentur war diese Aktion nicht die erste ihrer Art. Vor etwa einem Jahr bewarben die Kreativen ebenfalls mit einer Guerilla-Aktion in der Frankfurter Innenstadt den FR-Themenschwerpunkt "Arbeit. Unsere Religion". Es war die erste Arbeit der Agentur für die "Frankfurter Rundschau", nach dem Etatgewinn im März 2015. ron
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