Followfish Mit Surf-Weltmeister Philip Köster gegen Wildfischer

Donnerstag, 25. August 2016
Philip Köster wirbt für Followfish
Philip Köster wirbt für Followfish
Foto: Followfish

Die Marke Followfish, die sich nachhaltigen Fischfang auf die Fahnen schreibt, will ein Zeichen gegen illegale Fischerei setzen. Dazu hat sie Anfang dieser Woche eine Kampagne mit dem dreifachen Windsurfing-Weltmeister Philip Köster gestartet. Der Auftritt umfasst einen 120 Sekunden langen Onlinefilm, der in unterschiedlichen Kanälen zu sehen ist, unter anderem bei Facebook und auf einer eigenen Aktions-Website.
Darüber hinaus gibt es weitere Inhalte, die noch zum Einsatz kommen, unter anderem eine Dokumentation und ein reines Surf-Video mit Köster. Auch TV-Werbung ist in Planung. Der Spot soll Ende des Jahres geschaltet werden. Auf welchen Sendern, steht noch nicht endgültig fest. Auch das Budget wird laut Auskunft von Stefan Zschaler, Co-Chef der verantwortlichen Kreativagentur Leagas Delaney in Hamburg, vom Erfolg der Onlinekampagne abhängig gemacht. Fest steht: Es ist das größte Investment in Kommunikation seit dem Marktstart im Jahr 2007. Mit der Kampagne will Followfish nicht nur etwas gegen illegale Fischerei tun, sondern auch die Markenbekanntheit steigern und für den Absatz des eigenen Sortiments werben. "Beim Kauf kann der Verbraucher entscheiden, ob er illegalen Fangmethoden den Nährboden entzieht, indem er nur noch Produkte aus kontrolliertem Fischfang wählt"“, sagt Jürg Knoll, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei der Firma Followfood in Friedrichshafen, die die Marke Followfish vertreibt.

Der Film mit Surf-Weltmeister Köster entstand in dessen Wahlheimat Gran Canaria. Der 22-Jährige ist seit Anfang des Jahres Testimonial von Followfish und wird von der Marke als Sponsoring-Partner unterstützt. In dem Spot wird gezeigt, wie der Surf-Star während seiner Trainingssprünge plötzlich im Fangnetz eines rostigen Fischkutters landet. "Werbung mit Sportlern hat meistens einen relativ durchschaubaren Testimonial-Charakter. Es spricht für Philip Köster, dass er sich zu solch einer Aktion bereit erklärt hat", sagt Agenturmann Zschaler. Leagas Delaney hat den Film selbst produziert, Regie führte Florian Meimberg. mam
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