Firefox-Pitch BBDO stellt für Mozilla das Thema Datensicherheit in den Mittelpunkt

Donnerstag, 05. November 2015
Die Chefs von BBDO Düsseldorf Dirk Bittermann (l.), Darren Richardson und Sue Nisbet punkten bei Mozilla
Die Chefs von BBDO Düsseldorf Dirk Bittermann (l.), Darren Richardson und Sue Nisbet punkten bei Mozilla
Foto: BBDO

Der Umgang mit dem Thema Big Data ist heikel - und wird in einigen Ländern, vor allem in Deutschland, kritischer gesehen als beispielsweise in den USA oder Großbritannien. Diese Haltung will sich die Mozilla Foundation in der Kampagne für ihren Internetbrowser Firefox zunutze machen. Der von BBDO Düsseldorf entwickelte Auftritt rückt die Sicherheit der Nutzerdaten in den Mittelpunkt.
Der genau Claim ist noch nicht bekannt, aber die zentrale Botschaft wird wohl lauten, Datenverkauf eine klare Absage zu erteilen. Damit wendet sich Mozilla gegen die Praxis von großen IT-Konzernen wie Google, Facebook, Microsoft und Co, die Daten ihrer User zu vermarkten - und betont, dies selbst nicht zu tun. Stattdessen sichert der Firefox-Eigner Transparenz und Selbstbestimmtheit bei der Verwertung der individuellen Daten zu. Die internationale Digitalkampagne soll in den kommenden Tagen starten. Das Mandat wurde nach einem prominent besetzten Pitch vergeben. Neben BBDO waren dem Vernehmen nach Razorfish und VCCP im Rennen. Die erfolgreiche Omnicom-Tochter betreut den Neukunden mit ihrem Düsseldorfer Büro. Die Federführung liegt bei Standort-CEO Dirk Bittermann und Kreativchef Darren Richardson.

Die Maßnahmen starten in den Kernmärkten Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Polen und Spanien. Zudem ist auch ein Einsatz im Firefox-Mutterland USA geplant. In Deutschland ist Firefox laut "Statcounter" mit einem Marktanteil von rund 40 Prozent Marktführer bei den Internetbrowsern (ohne mobile Endgeräte). mam
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