Eurowings Safety Video Christoph Maria Herbst sorgt als Nörgler Jochen an Bord für Chaos

Donnerstag, 18. Januar 2018
"Stromberg"-Darsteller Christoph Maria Herbst führt durch das spaßige Eurowings-Safety-Video
"Stromberg"-Darsteller Christoph Maria Herbst führt durch das spaßige Eurowings-Safety-Video
© Screenshot Youtube

Eurowings startet eine neue Kampagne mit Christoph Maria Herbst in der Rolle des chronischen Nörglers Jochen. Dieses Mal gibt es neben einer Reihe von TV-Spots auch ein Safety-Video der etwas anderen Art. Darin bringt Jochen den Regisseur schier zur Verzweiflung, weil er sich partout nicht an dessen Anweisungen halten will.

In anderen Ländern sind humorvolle, von Storytelling geprägte Safety-Videos bereits gang und gäbe. Air New Zealand beispielsweise hat mit seinen Sicherheitsfilmen regelrecht Kult-Status erlangt. An diese Tradition wolle man anknüpfen und "in Deutschland eine Benchmark dafür setzen", erklärt Sandra Schieck, Head of Marketing bei Eurowings. "Das Safety-Video bietet jenseits der Werbespots, bei denen wir ja zeitlich stark limitiert sind, eine optimale Bühne für unsere Kunstfigur Jochen und soll helfen, die Marke in den Köpfen unserer Zielgruppe positiv zu verankern und PR zu generieren." Der Auftritt stammt von der Eurowings-Leadagentur Lukas Lindemann Rosinski. Bei der Realisierung des Films waren die Produktionsfirma Tony Petersen Film sowie der echte Regisseur Claas Ortmann mit an Bord. Das Team hat bereits die Vorjahreskampagne realisiert, bei der Herbst sein Debüt als Eurowings-Testimonial gab. Das Safety-Video ist Teil einer Kommunikationskampagne, die deutlich umfangreicher ausfallen soll als noch im Vorjahr. Die Lufthansa-Tochter will ihre Werbe-Aktivitäten generell ausbauen, schließlich hat die Airline nach der Übernahme von Teilen der Air Berlin ehrgeizige Expansionspläne. Nachdem sich die Passagierzahlen in den vergangenen Jahren bereits mehr als verdreifacht haben und 2017 bei rund 30 Millionen lagen, strebt das Unternehmen 2018 in diesem Bereich erneut ein deutlich zweistelliges Wachstum an. "Unsere Branche befindet sich in einem intensiven Veränderungs- und Konsolidierungsprozess, den wir als Unternehmen und Marke ambitioniert mitgestalten werden", erklärt Thomas Labonde, Vice President Marketing & Customer Relations.
Verantwortlich fürs Marketing bei Eurowings: Head of Marketing Sandra Schieck und Thomas Labonde, Vice President Marketing & Customer Relations
Verantwortlich fürs Marketing bei Eurowings: Head of Marketing Sandra Schieck und Thomas Labonde, Vice President Marketing & Customer Relations (© Lukas Lindemann Rosinski)
Während die Vorjahreskampagne nur etwa einen Monat lang on air war, werden die aktuellen TV-Spots mindestens zwölf Wochen lang zu sehen sein. Daneben spielen die digitalen Kanäle sowie Funk eine wichtige Rolle für die Angebotskommunikation. Außerdem gibt es spezielle Formate für den Einsatz in den sozialen Medien.

Dabei legt Herbst Wert darauf, auch inhaltlich mitzureden: "Christoph Maria Herbst füllt die Rolle des Jochen als Schauspieler nicht nur sehr gut und professionell aus, er entwickelt in der Vorbereitung und auch am Set eigene Ideen, um Szenen noch einmal weiterzuentwickeln und selbst kreative Impulse einzubringen", sagt Labonde. Schieck ergänzt: "Uns ist wichtig, dass wir anders mit dem Thema Celebrity-Werbung umgehen als viele andere Werbungtreibende. Wir binden sie auf humoristische Art und Weise und mit einer guten Portion Selbstironie ein. Das galt für Tom Selleck zum Launch der neuen Eurowings genauso wie jetzt für Christoph Maria Herbst."

Bei der TV-Kampagne stehen anders als im Vorjahr nicht die unterschiedlichen Destinationen von Eurowings im Fokus, sondern die Angebots- und Produktvorteile, die auf humorvolle, überraschende und teils recht skurrile Weise kommuniziert werden. So regt sich Jochen beispielsweise darüber auf, dass er im Autoscooter so wenig Beinfreiheit hat – ganz anders ist es an Bord der Eurowings.

In einem weiteren Spot kritisiert er, dass es beim Bogenschießen nur ein Ziel gibt, wo er doch durch das Eurowings-Streckennetz eine große Vielfalt an Zielen gewohnt ist. Mit diesen Spots will sich die Lufthansa-Tochter auch klar von anderen Billigfliegern wie etwa dem größten Wettbewerber Ryanair abgrenzen. Zwar adressiere man eine ähnlich breite Zielgruppe, erklärt Schieck, die Marke Eurowings sei aber anders positioniert: "Eben nicht als Billigflieger, sondern als Value-Carrier." bu

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