Europaetat von Jack Link's Thjnk erobert Bifi zurück

Donnerstag, 11. Februar 2016
Freuen sich über die Wurst: Sebastian Hardieck, Stefan Schulte, Karen Heumann und Hendrik Heine (v.l.) - das Führungsteam von Thjnk Berlin
Freuen sich über die Wurst: Sebastian Hardieck, Stefan Schulte, Karen Heumann und Hendrik Heine (v.l.) - das Führungsteam von Thjnk Berlin
Foto: Thjnk Berlin
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Thjnk Bifi


Der US-Fleischsnack-Gigant Jack Link’s richtet seinen Werbeetat neu aus: Nach einem kurzen Intermezzo mit der Amsterdamer Agentur BSUR kehrt das Unternehmen zurück zu Thjnk. Die Berliner Niederlassung war bereits von 2012 bis 2014 für die Jack-Link’s-Marke Bifi verantwortlich, die damals allerdings noch zu Unilever gehörte.

Anfang 2015 erfolgte der Wechsel zu BSUR, die das Mandat nach nur zwölf Monaten wieder abgeben musste. Das Team von Thjnk Berlin um die Geschäftsführer Hendrik Heine, Sebastian Hardieck und Stefan Schulte ist ab sofort für die ganzheitliche Betreuung der Marken Bifi und Peperami in den Märkten Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Italien und Benelux verantwortlich. Auf Kundenseite wird das Mandat von Niko Stachos betreut. Der frühere Unilever-Mitarbeiter ist mittlerweile als Marketing Director EMEA im europäischen Jack Link’s Headquarter in Amsterdam tätig.

Unter der Ägide von Thjnk ist seinerzeit unter anderem der Bifi-Snacktest mit Fußballstar Thomas Müller als Testimonial entstanden. Auch BSUR positionierte die Mini-Salami in der ersten europaweit einheitlichen Kampagne als robusten Snack, der alles mitmacht. Dabei setzten die Amsterdamer jedoch auf einen Comic-Helden: Der Star des im April 2015 gelaunchten Auftritts war die aus der britischen Peperami-Werbung bekannte animierte Wurst namens Animal. Diese wird wohl auch künftig eine wichtige Rolle in der Bifi-Kommunikation spielen.

Im Packaging-Design ist Animal bereits seit geraumer Zeit integriert. Mehr zur neuen Strategie will Thjnk noch nicht verraten, nur so viel: "Bifi und Peperami sind absolute Kultmarken in Deutschland und England. Dazu eine Zielgruppe, die ständig unterwegs ist. Kommunikativ ergeben sich da ganz zwangsläufig tolle Chancen für ungewöhnliche Ideen", sagt Hardieck. Zuletzt hat Thjnk auch den Werbeetat von Apollo gewonnen. bu

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