Etatgewinn Razorfish soll McKinsey für neue Kandidatenzielgruppen attraktiv machen

Mittwoch, 17. Dezember 2014
Sascha Martinis und sein Razorfish-Tem kümmern sich in Zukunft um die Arbeitgebermarke von McKinsey
Sascha Martinis und sein Razorfish-Tem kümmern sich in Zukunft um die Arbeitgebermarke von McKinsey
Foto: Razorfisch
Themenseiten zu diesem Artikel:

McKinsey Razorfish Etatgewinn Sascha Martini


Die Aufgabe, die Razorfish für seinen Neukunden McKinsey & Company übernimmt ist nicht leicht: Die Digitalagentur führt in Zukunft die Arbeitgebermarke des Beratungsunternehmens und ist auch für dessen Recruiting zuständig.

Schwer ist der Auftrag nicht, weil McKinsey als Arbeitgebermarke schlecht dasteht. Vielmehr hat das Unternehmen einen Ruf zu verlieren, der sich beispielsweise in der Top-Platzierung im Trendence Young Professionals Barometer offenbart. McKinsey liegt in der Rangliste auf Platz 6 hinter BMW, Google, Audi, Porsche und Bosch. Der Wettbewerber Boston Consulting Group ist McKinsey auf Platz 8 allerdings dicht auf den Fersen. Beide buhlen um dieselben Talente: High Potentials aus diversen Fachgebieten, die nicht nur fachliche Kompetenz sondern  auch einen kreativen Kopf mitbringen sollen. Also genau die Bewerber, die letztendlich für alle Arbeitgeber interessant sind.

McKinsey’s Employer Branding hat bislang die Berliner Agentur Heimat betreut, gegen die sich Razorfish nun im Pitch durchgesetzt hat. Ziel der Zusammenarbeit ist es, neue und innovative Maßnahmen vor allem in den digitalen Kanälen zu entwickeln, um den Dialog mit der Zielgruppe weiter zu stärken. Gleichzeitig sollen auf diesem Wege weitere, vielfältige Zielgruppen auf McKinsey als attraktiven Arbeitgeber mit spannenden Karrieremöglichkeiten aufmerksam werden – nicht nur aus dem klassischen Wirtschaftsbereich, sondern auch Ingenieure, Naturwissenschaftler und Spezialisten vieler weiterer Disziplinen.

"Wie McKinsey sind auch wir ein international aufgestelltes Unternehmen und im Beratungssektor zu Hause. Wir kennen die Herausforderungen, die die Entwicklung einer zukunftsfähigen Top-Arbeitgebermarke mit sich bringt, und wissen wie modernes Recruiting funktioniert", kommentiert Razorfish-CEO Sascha Martini die neue Aufgabe. ems

Meist gelesen
stats