Direktversicherungen Aus Direct Line wird Verti - mit Kampagne von TBWA

Mittwoch, 14. Juni 2017
Das "rote Telefon" hat ausgedient, jetzt präsentiert sich Verti (bislang Direct Line) so
Das "rote Telefon" hat ausgedient, jetzt präsentiert sich Verti (bislang Direct Line) so
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TBWA Mapfre


Die Agenturgruppe TBWA freut sich über Neugeschäft. Nach einem Pitch haben die Büros in Düsseldorf und Madrid den Etat für die Umstellung der Versicherungsmarke Direct Line auf den Namen Verti gewonnen. Hintergrund für die Umfirmierung ist, dass der spanische Finanzdienstleister Mapfre, zu dem Direct Line in Deutschland und Italien seit zwei Jahren gehört, sein Angebot im Bereich Direktversicherungen einheitlich unter dem Namen Verti führen will. Im Heimatmarkt ist diese Marke bereits etabliert.
Die Umstellung wird von einer großen Kampagne begleitet. Der Auftritt startet im Juli und umfasst neben TV- und Funk-Spots umfangreiche Online- und Social-Media-Maßnahmen. Neben dem bisherigen Namen wird dann auch das "rote Telefon" eingemottet, mit dem Direct Line viele Jahre als Key Visual gearbeitet hat. In Zeiten von Internet und Mobiltelefonen erschien das bisherige Erkennungszeichen den neuen Verantwortlichen nicht mehr zeitgemäß.
Die Kampagne für Verti soll zunächst bis Ende des Jahres sichtbar sein. Welche Summe sich Mapfre die Werbung kosten lässt, ist nicht bekannt. Beobachter gehen aber davon aus, dass ein insgesamt achtstelliges Budget veranschlagt ist. Allein bis zum Jahresende soll ein hoher siebenstelliger Euro-Betrag investiert werden. Das neue Erscheinungsbild lehnt sich an das in Spanien etablierte orangefarbene Logo an.

Im Zuge des Rebrandings wird auch das Produktportfolio angepasst und die gesamte Marke neu ausgerichtet. Die hiesige Kampagne entwickelt das Düsseldorfer Büro von TBWA zusammen mit den spanischen Network-Kollegen. Da sich die Marke und die Produkte aber in unterschiedlichen Lebensphasen befinden, wird es hierzulande keine Adaption des spanischen Auftritts geben, sondern einen komplett eigenständigen.

Mapfre hatte die Übernahme von Direct Line Mitte 2015 abgeschlossen. Durch den Deal gewann der Konzern in Deutschland und Italien insgesamt 1,6 Millionen neue Kunden und 700 Millionen Euro an Prämien dazu. Hierzulande gehört Direct Line zu den größten Kfz-Direktversicherern. mam
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