Digitalagenturen Sinner Schrader verpasst sich einen einheitlichen Markenauftritt

Mittwoch, 21. September 2016
CEO Matthias Schrader
CEO Matthias Schrader
Foto: Steffen Boettcher
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Die Digitalagentur Sinner Schrader schafft ein einheitliches Markendach für alle Firmen der Gruppe. Künftig gibt es drei Säulen. Neben der Stammmarke sind dies Sinner Schrader Commerce (bislang Commerce Plus) und Sinner Schrader Swipe. Letztere geht aus der Umfirmierung der Einheiten Sinner Schrader Mobile und Swipe hervor. Eine organisatorische Zusammenführung ist mit dem Schritt nicht verbunden, betont eine Sprecherin.
Durch die namentliche Angleichung will die börsennotierte Gruppe die Positionierung als Fullservice-Partner für digitale Transformation unterstreichen. Mit dem gemeinsamen Markenauftritt sollen künftig Marketing, Neugeschäft und die Betreuung von Schlüsselkunden zentral gesteuert werden. "Damit reduzieren wir die Komplexität auf allen Seiten erheblich", erklärt CEO Matthias Schrader den Schritt. Im Zuge der Umbenennung wird das Angebot von Sinner Schrader Commerce auch am Standort Prag etabliert - neben Hamburg und Hannover. Die Einheit ist auf E-Commerce-Lösungen spezialisiert und betreut Kunden wie Tchibo, Telefónica und HSE24. Die Kollegen von Sinner Schrader Swipe haben sich auf Mobile Marketing und die Entwicklung von Apps spezialisiert. Diese Marke ist an den Standorten Hamburg und Berlin vertreten.

Insgesamt ist die Gruppe an sechs Standorten präsent - neben Hamburg, Berlin, Hannover und Prag auch in München und Frankfurt. Zuletzt konnte Sinner Schrader denn Digitaletat von Audi gewinnen. Im Geschäftsjahr 2014/15 (1. September 2014 bis 31. August 2015) erzielte Sinner Schrader mit rund 480 Mitarbeitern einen Nettoumsatz von 47,7 Millionen Euro und ein Vorsteuerergebnis (EBIT) von 2,1 Millionen Euro. Die Zahlen für das vor kurzem abgelaufene Geschäftsjahr 2015/16 werden im Oktober präsentiert. mam
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