Digitalagenturen Denkwerk eröffnet Büro in Hamburg mit ehemaligen Thjnk-Kreativen

Mittwoch, 07. Februar 2018
Florian Schimmer (l.), Stefanie Voß und Christoph Faschian stehen an der Spitze von Hobby Denkwerk
Florian Schimmer (l.), Stefanie Voß und Christoph Faschian stehen an der Spitze von Hobby Denkwerk
© Denkwerk

Derzeit vergeht kaum eine Woche ohne eine Meldung, dass nicht wieder eine Agentur ihre digitale Beratungskompetenz erweitert. So hat die Omnicom-Tochter TLGG gerade erst verkündet, einen Consulting-Ableger für digitale Transformation zu starten. Über das Kerngeschäftsfeld Kommunikation will aus dem Online-Lager kaum noch jemand sprechen – wenn doch, dann fast immer leicht verschämt.
Nicht so die Kölner Agenturgruppe Denkwerk, die fast 200 Mitarbeiter beschäftigt. Sie hat diesen Bereich sogar als Wachstumsfeld ausgemacht und will sich noch stärker als Kreativdienstleister positionieren. Dafür hat Denkwerk Anfang des Jahres einen Ableger in Hamburg gegründet. Anders als bei den bisherigen Expansionsschritten nach Berlin und München hat sich die Agentur diesmal mit Partnern zusammengetan: mit Beraterin Stefanie Voß sowie den beiden Kreativen Florian Schimmer und Christoph Faschian. Sie waren zuletzt freiberuflich tätig, sind beruflich aber in Hamburger Kreativagenturen wie Jung von Matt, Thjnk und Leagas Delaney groß geworden.
Zusammen mit ihnen starten die Denkwerk-Chefs Marco Zingler und Jochen Schlaier nun die Agentur Hobby Denkwerk. Unter dem Label "Hobby" arbeiteten Schimmer und Faschian, beide 39, zuletzt als Freelancer-Team zusammen. In dieser Zeit haben sie auch Aufgaben für Denkwerk umgesetzt, daher der Kontakt. Voß wiederum war zuletzt für Daimler in China tätig. Die 37-Jährige kennt die beiden Kreativen aus früheren Projekten unter anderem für den Autobauer Opel. An der neuen Agentur sind sie mit 30 Prozent beteiligt, die restlichen Anteile hält Denkwerk. Ihre Mannschaft hat inzwischen zehn Mitarbeiter und betreut Kunden wie Black & Decker, Demeter und einen Anbieter von Batteriespeichern.

Mit dem Start in Hamburg will man auch etablierte Kreativagenturen angreifen. Viele von ihnen haben zwar digital massiv aufgerüstet, kaufen Technik-Kompetenzen aber oft immer noch extern ein. Hier sieht die Denkwerk-Gruppe, die selbst rund 70 Software-Entwickler beschäftigt, Potenzial für einen Anbieter, der Kreativ- und technologisches Know-how verbindet. mam

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