Deutscher Werbefilmpreis Edeka-Spot "#heimkommen" räumt den Hauptpreis ab

Montag, 07. März 2016
Edeka thematisiert die Einsamkeit alter Menschen
Edeka thematisiert die Einsamkeit alter Menschen
Foto: Edeka
Themenseiten zu diesem Artikel:

Werbefilmpreis Jung von Matt Leo Burnett


Am Freitagabend wurde zum 2. Mal der Deutsche Werbefilmpreis verliehen. Erstmals fand die große Branchenparty der Werbefilmszene in Hamburg statt. Rund 500 Gästen feierten im Curio-Haus die Gewinner. Großer Abräumer des Abends: Der Edeka-Spot "#heimkommen" von Jung von Matt und der Produktionsfirma Tempomedia. 

Der emotionale Weihnachtsfilm mit dem einsamen Opa überzeugte nicht nur in der Königskategorie „Bester Werbefilm“, sondern gewann eine weitere "Hatto"-Trophäe in der Kategorie "Best of Digital Content". Jurypräsident Guido Heffels, Kreativchef von Heimat, erklärt: "Werbefilme müssen eine Bedeutung für die Menschen haben und über den Bildschirm hinaus wirken. Dies ist dem Edeka-Spot dieses Jahr am besten gelungen." Genau wie der Edeka-Spot sorgte auch der diesjährige Sieger in der Kategorie Nachwuchswerbefilm für Furore im Social Web: Prämiert wurde das Johnnie-Walker-Video "Dear Brother" von Dorian Lebherz und Daniel Titz, die gemeinsam an der Filmakademie Baden-Württemberg studieren. 


Der Deutsche Werbefilmpreis ist der Nachfolger des früheren VDW Award. Veranstaltet wird er von der Deutschen Werbefilmakademie. Deren Vorstandsmitglied Tony Petersen erklärt: "Die Premiere des Deutschen Werbefilmpreises in Hamburg ist mehr als geglückt, nicht nur die Anzahl, sondern auch die Qualität der Einreichungen haben sich deutlich gesteigert." Zudem habe die neue Kategorie "Best of Digital Content" gezeigt, dass offenere Formate auch wieder mehr Raum für Kreativität schaffen. Durch den Abend führte TV-Moderatorin Susanne Reimann, als Showact war der Hamburger Poetry-Slammer David Friedrich geladen. 

Die weiteren Preisträger sind: 

Beste Regie: Sebastian Strasser für Audi „Mechanics“ (Agentur: Thjnk, Produktion: Radical Media)

Bestes Skript: Lennart Witting, Alexander Weber-Grün und Käthe Trumbach für Coca-Cola „Neuer Job“ (Agentur: Plantage, Produktion: Jo! Schmid)

Beste Kamera: Fredrik Bäcker für Sony „Fireworks“ (Agentur: DDB, Produktion: Soup Film)

Bester Schnitt: Adam Marshall für Goodyear Dunlop „One Second“ (Agentur: Leo Burnett, Produktion: E+P Films)

Beste Visuelle Effekte/Animation: Frank Naranjo, Marco Spier und Marie Hyon für Otto „The Letter“ (Agentur: Heimat, Produktion: Stink)

Bestes Art Department: Steve Summersgill für eis.de „Love Cuts“ (Agentur Jung von Matt, Produktion Bigfish)

Beste Komposition / Sounddesign: Nikolai von Sallwitz für Freeletics „The Truth about Greatness“ (Agentur: Überground, Produktion 27km). 

Meist gelesen
stats