Deutsche Post als Startkunde Wie Fischer-Appelt mit Sportmarketing wachsen will

Donnerstag, 30. Oktober 2014
Sportbegeistert: Frank Behrendt, Jan Milkereit und Dino Büscher (v.l.)
Sportbegeistert: Frank Behrendt, Jan Milkereit und Dino Büscher (v.l.)
Foto: Foto: Fischer-Appelt

Die Agenturgruppe Fischer-Appelt baut ihr Angebot im Bereich Sportmarketing aus. Anfang November geht in Köln eine neue Unit an den Start, die sich um dieses Themenfeld kümmert. Das Kernteam besteht aus zunächst 16 Mitarbeitern. An der Spitze der Einheit steht als Head of Sports Marketing Jan Milkereit. Er berichtet an Managing Partner Dino Büscher und Vorstand Frank Behrendt.
 Die Unit legt gleich mit einem prominenten Startkunden los. Milkereit und seine Truppe kümmern sich um die wesentlichen Sponsoringaktivitäten der Deutschen Post. Diese umfassen schwerpunktmäßig das Engagement im Fußball, wobei das Unternehmen als Partner der Männer- und Frauen-Nationalmannschaft, des DFB-Pokals und des Amateurfußballs auftritt (www.fussball.de). Für Fischer-Appelt ist das Terrain kein Neuland. Die Agentur hat schon verschiedene Aufgaben im Sportmarketing übernommen, neben der Post unter anderem für Gazprom. Auch die Verantwortlichen Behrendt, Büscher und Milkereit verfügen über langjährige Erfahrung in diesem Bereich, unter anderem bei Bob Bomliz beziehungsweise Pleon Sponsoring + Event. Behrendt sitzt zudem im Beirat der Sportlervermarktung ASP in Hannover.

Andere Agenturen haben das Thema ebenfalls für sich entdeckt. So betreiben unter anderem Serviceplan, Jung von Matt, Deepblue, Ogilvy und DDB eigene Sportmarketing-Einheiten. Den Unterschied zu ihnen definiert Agenturvorstand Behrendt so: „Wir sehen eine Marktlücke, wenn es darum geht, Sponsoring-Engagements nicht nur zu bewerben, sondern durch das Erzählen interessanter Geschichten inhaltlich aufzuladen und damit richtig zu aktivieren.“ mam 

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Wie die Sport-Unit von den Ressourcen der Fischer-Appelt-Gruppe profitieren soll, welche weiteren Sportarten neben Fußball im Fokus stehen und wie die Umsatzziele aussehen, steht in der aktuellen Ausgabe von HORIZONT, die auch auf dem iPad oder - nach einmaliger Registrierung - als E-Paper gelesen werden kann. Nicht-Abonennten können hier ein HORIZONT-Abo abschließen.
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