Dessous-Label Blush startet Affäre mit DDB Berlin - hält sich Glow aber weiter warm

Freitag, 14. Juli 2017
Das Motiv zum Pride Festival ist die erste DDB-Arbeit für Blush
Das Motiv zum Pride Festival ist die erste DDB-Arbeit für Blush
Foto: DDB

Die Wäsche-Marke Blush hat sich mit provokanten Werbemotiven und regelmäßigen Stellungnahmen zu gesellschaftlichen und politischen Themen einen Namen gemacht - meist in Verbund mit der Agentur Glow. Nun geht das Dessous-Label eine Affäre mit DDB Berlin ein, der neue Kreativpartner wird nach eigenen Angaben künftig auf Projektbasis für Blush tätig sein. Zum Pride Festival in der Hauptstadt präsentiert das Gespann gleich die erste gemeinsame Arbeit.
Die enge Verbindung zwischen Blush und Glow soll damit aber nicht abreißen: 2007 gehörte das Berliner Label zu den Gründungskunden des ehemaligen BBDO-Kreativen Johannes Krempl, der bereits in dem Network für Blush tätig war. Laut Krempl wird seine Agentur weiterhin für den Kunden tätig sein, allerdings nicht als Lead-Partner. Diese Rolle kommt künftig offenbar verstärkt DDB zu. Die Berliner Dependance der Agentur kündigt auf Nachfrage an, bereits weitere Motive in der Pipeline zu haben. "Wir fühlen uns geehrt und sind sehr glücklich, mit Blush Lingerie zusammenzuarbeiten", sagt Gabriel Mattar, Geschäftsführer Kreation bei DDB Berlin. Die Zusammenarbeit kam ohne Pitch zustande. Zum Auftakt wirbt das Label mit der provokanten Headline "For every woman. We mean every." und einem männlichen Model in Dessous. Die Plakat-Kampagne verstehen DDB und Blush als Zeichen für mehr Toleranz - im ganzen Monat Juli findet in Berlin das Pride Festival der LGBT-Community statt. "Wir bei Blush sehen darin weit mehr als bloß ein Plakat", sagt Geschäftsführerin Claudia Kleinert. "In dem wir einen der weltweit bedeutendsten Events, das Berliner Pride Festival, begrüßen, zelebrieren wir damit zugleich Gender-Vielfalt."
Platziert ist das Plakat aufmerksamkeitsstark vor dem Soho House in Berlin Mitte. Bei der Umsetzung des Projekts arbeitete DDB mit dem Berliner Fotografen Kiko Dionisio zusammen. fam
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