DWA Werbefilmer gründen neue Interessenvertretung

Donnerstag, 12. September 2013
Werbefilmer Tony Petersen ist einer der Initiatoren der DWA
Werbefilmer Tony Petersen ist einer der Initiatoren der DWA

Action bei den Werbefilmern: Mit der Gründung der Deutschen Werbefilmakademie (DWA) wollen die Bewegtbild-Produzenten eine starke Lobby für sich und alle mit diesem Bereich verbundenen Berufsgruppen schaffen. Die DWA, initiiert von der Sektion Werbung in der Produzentenallianz, soll zum Sprachrohr  der Branche werden und will sich künftig nicht zuletzt durch die Organisation des  Deutschen Werbefilmpreises profilieren. Da der Vorstand der Produzentenallianz gleichzeitig als Vorstand der DWA fungiert, stellt sich die Frage, warum es künftig quasi zwei Interessenvertretungen unter einem Dach gibt. Verbandssprecher Tony Petersen wagt einen Erklärungsversuch: "Während die Sektion Werbung ausschließlich die Interessengemeinschaft der Produzenten ist, vereint die DWA alle Gewerke im Bereich des kommerziellen Bewegtbildes". Sprich: Zu den künftigen Mitgliedern sollen auch Regisseure, Kameraleute, Cutter, Ausstatter, Special-Effects-Artists, Musiker und Art Direktoren gehören.

Das Gerüst der DWA bilden allerdings Produktionsfirmen, die einen moderaten Mitgliedsbeitrag zu entrichten haben. Die Höhe steht noch nicht fest. Petersen schätzt den Betrag auf maximal 250 Euro im Jahr. Einzelpersonen der zuvor genannten Berufsgruppen müssen keine Gebühr bezahlen. Sie können allerdings auch nur dann Mitglied in der Akademie werden, wenn sie in der Vergangenheit zu den Preisträgern des Deutschen Werbefilmpreises gehörten. Die Organisation dieses Wettbewerbs wird eine der zentralen Aktivitäten der DWA sein. bu

Mehr zum Thema lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 36/2013 vom 12. September 
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