Content Marketing Agenturen Serviceplan Berlin übernimmt Crispy Content

Donnerstag, 18. Mai 2017
Crispy-Content-Gründer Gerrit Grunert (vorne links) tut sich mit Serviceplan Berlin zusammen
Crispy-Content-Gründer Gerrit Grunert (vorne links) tut sich mit Serviceplan Berlin zusammen
Foto: Serviceplan

Serviceplan erweitert sein Angebot in dem erst vor kurzem bezogenen Berliner Haus der Kommunikation in der ehemaligen Frauenklinik der Charité. Die inhabergeführte Agenturgruppe übernimmt das rund 20 Mitarbeiter starke Team von Crispy Content und fusioniert es mit seiner eigenen Einheit für Content Marketing. Durch den Zusammenschluss entsteht eine neue Firma mit zunächst 30 Mitarbeitern und einem Honorarumsatz von 3 Millionen Euro. Sie tritt unter dem Namen Serviceplan Content Berlin am Markt auf.
An der Spitze stehen als Geschäftsführer Crispy-Gründer Gerrit Grunert sowie Frank Meinke, der sich bislang für Serviceplan in der Hauptstadt um das Geschäft mit Inhalten gekümmert hat. Die 2011 gestartete Crispy Content ist auf "Performance-orientiertes und automatisiertes Content Marketing" spezialisiert. Dahinter verbirgt sich der Ansatz, Content Marketing vor allem zur Leadgenerierung und Vertriebsunterstützung einzusetzen. "Content soll nicht nur gut aussehen, sondern einen Return-on-Invest liefern – dafür sorgen wir", verspricht Gründer Grunert selbstbewusst.
Bevor er seine eigene Agentur ins Leben rief, arbeitete er für Seven One Intermedia, die Nachrichtenagentur DDP, Research International und MTV Networks. Zu Grunerts Kunden gehören B-to-B-Kunden wie Tremco Illbruck und Nemetschek Allplan, aber auch Viacom und Red Bull Media House. In der neuen Konstellation mit Serviceplan soll das Angebot weiter ausgebaut werden.

Holding-Manager Ronald Focken macht kein Hehl daraus, dass die Führung viel Potenzial in dem Thema sieht. Vorgesehen ist, Umsatz und Mitarbeiter in zwei bis drei Jahren zu verdoppeln. Dabei setzen die Verantwortlichen nicht zuletzt auf eine enge Zusammenarbeit mit anderen Einheiten der Gruppe, auch mit Serviceplan Content in München. Eine Zusammenlegung der beiden Ableger ist allerdings nicht geplant. "Jeder Standort hat sein eigenes Profil und sein eigenes Geschäftsmodell. Das gilt auch für unsere Aktivitäten im Content-Bereich", sagt Focken. mam

Mehr zum Thema lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 20/2017 vom 18. Mai
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