Clio Awards Kolle Rebbe holt viermal Gold / Deutsche Teilnehmer räumen 67 Medaillen ab

Montag, 22. September 2014
"Social Swipe" von Kolle Rebbe für Misereor räumte auch bei den Clio Awards Ab
"Social Swipe" von Kolle Rebbe für Misereor räumte auch bei den Clio Awards Ab
Foto: Youtube/Kolle Rebbe

Der kreative Festivalherbst beginnt dieses Jahr erstmals mit den Clio Awards. Die Veranstalter des internationalen Kreativwettbewerbs haben ihren Event von Mai auf Anfang Oktober verlegt. Die Preisträger wurden allerdings jetzt schon bekannt gegeben. Für die deutschen Teilnehmer ist die Ausbeute im Vergleich zum Vorjahr sehr gut: 67 Medaillen räumen sie ab - 2013 waren es nur 31.

Die meisten Goldmedaillen – insgesamt vier – gehen auf das Konto von Kolle Rebbe. Die Hamburger Agentur überzeugte die Jury mit dem interaktiven Misereor-Plakat "The Social Swipe", das gleich dreimal vergoldet wurde, sowie der Arbeit "Languages take you further", die für den langjährigen Kunden Inlingua entstanden ist. Daneben holte Kolle Rebbe eine Silber- und vier Bronzemedaillen.

Drei Goldmedaillen kann Jung von Matt im Hauptwettbewerb für sich verbuchen. Die Preise gibt es für Vodafone "Viva Communication" und "Add Power" sowie Mercedes-Benz "Fantastic Journey". JVM erhält darüber hinaus vier Silber- und eine Bronzemedaille.

Die weiteren Gold-Gewinner sind Serviceplan (Kunde: Auchan), BBDO (WWF) und Philipp und Keuntje (Audi). Serviceplan gewinnt außerdem 6-mal Silber und 5-mal Bronze, BBDO holt zusätzlich eine Silber- und sieben Bronzemedaillen und Philipp und Keuntje geht mit einer weiteren Silbermedaille nach Hause. Zu den weiteren Mehrfachgewinnern, bei denen es allerdings nicht für Gold gereicht hat, zählen Heimat (7 Medaillen), Ogilvy (6), DDB Germany (4) und Grey (2).

Im Hauptwettbewerb wurden insgesamt 644 Trophäen verliehen, darunter neun Grands Prix. Damit erwies sich die Jury deutlich großzügiger als 2013: Damals waren es insgesamt 547 Awards. Zum Agenturnetzwerk des Jahres wurde Ogilvy & Mather gekürt. Agentur des Jahres ist Dentsu in Tokio.

Dieses Jahr kommen außerdem 96 Medaillen in der neu eingeführten Festivalsparte "Clio Music" hinzu. Der erste Grand Prix, der hier verliehen wurde, geht an das von Iconoclast produzierte Musikvideo "Pharrell Williams – 24 Hours of Happy". Die einzige deutsche Arbeit, die sich hier durchsetzen konnte, stammt von Jung von Matt. Die Agentur erhält Bronze für "Bootleg", entstanden in Kooperation mit Bureau B.

Beim Nachwuchswettbewerb Clio Students wurden 24 Preise vergeben. Nur einer davon wandert nach Deutschland: Die Studenten der Miami Ad School Europe in Hamburg erhalten eine Bronze-Medaille für die Google-Kampagne "Realtor", die in der Kategorie "Student Digital/Social" eingereicht wurde. Eine Übersicht aller Gewinner gibt es hier. bu

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