Havas Wenn ein Werbekunde die Weihnachtsgeschichte redigieren würde

Donnerstag, 15. Dezember 2016
Die Weihnachtsgeschichte - inklusive Kundenfeedback
Die Weihnachtsgeschichte - inklusive Kundenfeedback
Foto: Screenshot christmas-corrected.de
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Weihnachtsgeschichte Havas Werbeagentur Andreas Henke


Wenn Werbeagenturen den Kunden ihre Ideen präsentieren, beugen sich in der Regel mehrere Köpfe kritisch darüber - und zerfleddern nicht selten das komplette Konzept. Havas hat sich nun ausgemalt, wie es aussehen würde, wenn genau das bei der Weihnachtsgeschichte passiert wäre.
Heraus kam "Christmas Corrected", eine Website inklusive Anmerkungen, die sichtbar werden, sobald man mit dem Cursor darübergeht. Die Geschichte beinhaltet in dieser Version fiktives Kunden-Feedback auf die Geschichte von Maria, Josef und Jesu Geburt. Schon im zweiten Satz geht es los: "Josef hatte den Esel voll beladen", heißt es dort. Da hat der Autor die Rechnung ohne seinen Kunden gemacht: Zum Namen "Josef" merkt der Marketing-Trainee an: "Evtl. jüngerer Name? Zielgruppe 14-49." Die Formulierung "Esel voll beladen" stößt hingegen dem Social Media Director sauer auf: "Shitstormgefahr wg. Tierquälerei". Und so geht es weiter - 50 Zeilen lang. Natürlich darf auch der Marketing-Manager des fiktiven Kunden seinen Senf dazugeben. Und dabei dreht es sich meistens ums Budget.

Havas Deutschland hat die etwas andere Weihnachtsgeschichte vor Kurzem als Kunden-Mailing verschickt. "Während Experten gerade noch die Echtheit des Dokumentes prüfen, möchten wir Dir vorab schon einen Blick auf dieses kleine Wunder in der Vorweihnachtszeit ermöglichen", heißt es darin. Auch auf der Facebook-Seite der Agentur wird die Kreation verbreitet - und erfreut sich dort großer Beliebtheit. Die Idee stammt von Andreas Henke, CCO Havas Düsseldorf. ire
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