Christlich-Islamische Gesellschaft Wie Publicis Pixelpark für den Austausch zwischen Muslimen und Christen wirbt

Freitag, 24. Juli 2015
Das Portal Mein Gott dein Gott soll aus dem Glauben, etwas zu wissen, etwas Wissen über Glauben werden.
Das Portal Mein Gott dein Gott soll aus dem Glauben, etwas zu wissen, etwas Wissen über Glauben werden.
Foto: Publicis Pixelpark
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Pixelpark Andreas Brunsch Thomas Lemmen Lars Büchel


Das Verhältnis zwischen verschiedenen Glaubensgemeinschaften ist oft noch von Vorurteilen und Berührungsängsten geprägt. Um das zu ändern, hat Publicis Pixelpark für die Christlich-Islamische Gesellschaft (CIG) das Portal Mein Gott Dein Gott kreiert. Darüber können sich christliche und muslimische Gemeinden gegenseitig zu ihren Gottesdiensten einladen.
In Deutschland gibt es laut Publicis Pixelpark 2500 muslimische und 27.000 christliche Gemeinden, die sich noch nie gegenseitig besucht haben. Um den Austausch und das Wissen über die jeweils andere Religion zu fördern, hat Publicis deshalb Mein Gott Dein Gott eingerichtet. Ein Film zur Aktion dokumentiert den gegenseitigen Besuch einer muslimischen und einer christlichen Gemeinde. Er zeigt, wie einfach es möglich ist, Begegnungen und Verständnis zu schaffen. Ziel ist es, auch andere Gemeinden für ein solches Projekt zu ermutigen.
Der gegenseitige Besuch der Gottesdienste soll helfen, den anderen Glauben besser zu verstehen und vor allem Berührungsängste abzubauen. "Besonders spannend war es zu beobachten, wie die anfängliche Distanz zwischen den beiden Gemeinden am Ende des Tages wie weggefegt war. Der Dialog entstand ganz ungezwungen und beiläufig. Das machte den Austausch zu einem beeindruckenden und emotionalen Erlebnis für alle Beteiligten", beschreibt Andreas Brunsch, ECD Publicis Pixelpark Hamburg, den Erfolg der Begegnung im Video.

Auch Thomas Lemmen, Geschäftsführer der Christlich-Islamischen Gesellschaft, zeigt sich überzeugt von der Relevanz des Portals: "Mein Gott Dein Gott bietet Gemeinden in Deutschland die Chance, aktiv am Dialog teilzunehmen und zu einem erfolgreichen Miteinander beizutragen. Am Ende profitieren nicht nur Muslime und Christen davon, sondern alle Menschen."

Der Film wurde in Zusammenarbeit mit Element E und Supreme Music unter der Regie von Lars Büchel umgesetzt. jp
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