Champions-League-Anzeige Warum KNSK den BVB zum Weltkulturerbe macht

Dienstag, 25. Februar 2014
So wirbt Evonik in Russalnd für den BVB (Zum Vergrößern anklicken)
So wirbt Evonik in Russalnd für den BVB (Zum Vergrößern anklicken)

Wenn Borussia Dortmund heute Abend im Champions-League-Achtelfinale bei Zenit St. Petersburg antritt, bedarf es eigentlich nicht vieler Worte, um den Russen den deutschen Vizemeister aus Westfalen vorzustellen - schließlich scheiterte der BVB nur knapp im letztjährigen Finale am FC Bayern München. Dennoch nutzen Dortmunds Hauptsponsor Evonik und die verantwortliche Kreativagentur KNSK die Gelegenheit, um den Klub mit einer Printanzeige in der viertgrößten Stadt Europas vorzustellen - und wählt dazu einen durchaus selbstbewussten Vergleich. Unter dem Motto "Schloss Peterhof, die Eremitage und jetzt noch Borussia Dortmund: Mehr Weltkulturerbe geht nicht!" hebt KNSK auf dem Motiv den Traditionsverein auf eine Stufe mit großen Sehenswürdigkeiten in St. Petersburg. Dazu sind BVB-Profis beim Torjubel zu sehen.

Das Motiv erscheint in den russischen Tageszeitungen "Kommersand", "RBC", "Iswestija" und "Wedomosti" in St. Petersburg und Moskau. Mit der Anzeige will der Spezialchemie-Konzern Evonik Kunden, Mitarbeiter und BVB-Fans in Russland erreichen und so die Marke im Ausland stärken. Auf Agenturseite zeichnen die beiden Creative Directors Vera Hampe und Olaf Hörning verantwortlich.

In der Vergangenheit haben Unternehmen und Agentur schon häufiger mit humorigen Printanzeigen aktuellen Bezug auf Spiele von Borussia Dortmund in der Champions League genommen - 2013 auch in der Ukraine. tt
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