Werbefestival Minus-Virus bei den Cannes Lions / Deutschland reicht knapp 9 Prozent weniger ein

Freitag, 16. Juni 2017
Heiß begehrt: Die Cannes-Löwen
Heiß begehrt: Die Cannes-Löwen
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Die Rekordserie der Cannes Lions ist gebrochen. Jahrelang ging es mit den Einsendungen immer nur in eine Richtung: steil bergauf! Jetzt muss der Veranstalter erstmals seit langem ein Minus verkraften. Dieses Jahr wurden knapp 4,5 Prozent weniger Arbeiten eingereicht als 2016. In absoluten Zahlen ist die Summe immer noch immens: 41.170 Arbeiten konkurrieren um die Löwen.
Auch die deutschen Teilnehmer haben ihr Engagement zurückgefahren: Sie haben dieses Jahr 1974 Einsendungen im Rennen. Das sind 8,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch andere große Einsendenationen wie die USA und Großbritannien haben ihre Investitionen ein wenig zurückgefahren.

Einsendungen bei den Cannes Lions

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Aus Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten kommen hingegen rund 45 Prozent mehr Einsendungen - insgesamt 1004 aus den VAE und 490 aus Russland. Die USA bleibt mit 9534 Arbeiten aber weiterhin mit Abstand die stärkste Nation im Wettbewerb. 

Schaut man sich die einzelnen Kategorien an, so fällt auf, dass vor allem die traditionellen Sparten wie Film, Outdoor und Print & Publishing rückläufig sind. Nahezu stabil bleibt die Sparte Cyber. Klar bergauf geht es bei den Kategorien Creative Effectiveness und Health & Wellness. bu 
Die Cannes Lions
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