Cannes Lions AKQA vergibt die Future Lions - Arbeiten für Uber, Snapchat & Co gewinnen

Donnerstag, 25. Juni 2015
Die Gewinner der Future Lions 2015
Die Gewinner der Future Lions 2015
Foto: AKQA

Dass die Future Lions in Cannes zu den beliebtesten Wettbewerben zählen, ist nicht neu. Der Teilnehmerrekord im zehnten Jahr des von der Digitalagentur AKQA ins Leben gerufenen Preises lässt 2015 aber aufhorchen: Dieses Jahr nahmen mehr als 1800 Studierende aus 60 Ländern an dem Wettbewerb teil. Die ausgezeichneten Arbeiten konzentrieren sich auf die Problemlösung durch technischen Fortschritt.
Bei den Future Lions werden Ideen von Nachwuchskreativen und Studierenden für Produkte oder Services einer Marke ihrer Wahl prämiert, die vor fünf Jahren noch nicht möglich gewesen wären. Insgesamt zeichnet die Jury fünf Ideen aus. Allen gemeinsam ist einmal mehr, dass sie den Anspruch haben, durch Technologie die Welt zu verbessern.
So gewann unter anderem eine Arbeit für Heineken, bei der Bar- und Club-Gänger dank eines speziellen Eintrittstempels auf der Hand selbst erkennen können, ob sie noch fahrtüchtig sind (Idee: Divya Seshadri und Meghan D. O’Neill, Miami Ad School in San Francisco). Ein anderer Beitrag verwandelt die Messenger-App Snapchat in einen Kummerkasten für gemobbte Jugendliche, die sich so anonym und sicher an Experten wenden können (Idee: Yusol Shim, Kyung Hee University, Südkorea).
Die weiteren drei Auszeichnungen heimsten Arbeiten für Google, übrigens auch offizieller Partner der Veranstaltung, Uber und den WWF ein."Die kommende Generation hat eine beispiellose Kraft, die Zukunft zu formen - das demonstrieren unsere diesjährigen Gewinner der Future Lions", sagt Rei Inamoto, CCO von AKQA. Die Ideen der Studierenden hätten unbändiges Potenzial für Marken und die Öffentlichkeit. fam
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