Bürgerbefragung öffentlicher Dienst Ansehen der Werber leicht gestiegen

Mittwoch, 28. August 2013
In der Befragung öffentlicher Dienst schneiden die Werber so gut ab wie nie (Bild: Fotolia)
In der Befragung öffentlicher Dienst schneiden die Werber so gut ab wie nie (Bild: Fotolia)
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Bürgerbefragung Forsa


Erstmals seit Beginn der Bürgerbefragung öffentlicher Dienst im Jahr 2007 ist das Ansehen der deutschen Werber gestiegen. Bereits zum siebten Mal hat der Deutsche Beamten Bund (DBB) das Image verschiedener Berufsgruppen abgefragt - mit 19 Prozent der Befragten gaben so viele an wie noch nie, dass Mitarbeiter in Werbeagenturen bei ihnen ein hohes Ansehen genießen. Trotzdem liegen die Kreativen damit weiterhin auf dem vorletzten Rang - schlechter platziert sind nur noch Versicherungsvertreter.
Gegenüber 2012 können die Werber klar zulegen (Bild: DBB)
Gegenüber 2012 können die Werber klar zulegen (Bild: DBB)
Die Werber konnten um vier Prozentpunkte zulegen und haben damit zu den Mitarbeitern einer Telefongesellschaft aufgeschlossen (ebenfalls 19 Prozent). Einen größeren Zuwachs unter den insgesamt 31 abgefragten Berufsgruppen verzeichneten nur die Unternehmer (plus sechs). An der Spitze des Tableaus liegen Feuerwehrleute (94 Prozent), Kranken- und Altenpfleger (89 Prozent) und Ärzte (88 Prozent); am Ende finden sich die Versicherungsvertreter mit lediglich zwölf Prozent wieder.

Durchgeführt wurde die Bürgerbefragung öffentlicher Dienst 2013 vom Marktforschungsinstitut Forsa in Zusammenarbeit mit dem DBB und Tarifunion. Befragt wurden im Mai und Juni dieses Jahres insgesamt 3004 Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe computergestützter Telefoninterviews. 2001 der insgesamt Befragten waren Angehörige des öffentlichen Dienstes (803 Beamte; 1198 Tarifangehörige). fam
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