Brandwatch-Studie Deutsche Agenturen haben auf Twitter noch Luft nach oben

Dienstag, 09. September 2014
Owned vs. Earned
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Foto: Brandwatch
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Facebook hui, Twitter pfui: So lässt sich die Sichtbarkeit der größten deutschen inhabergeführten Agenturen in den sozialen Netzwerken zusammenfassen. Dem aktuellen Branchen-Report von Brandwatch zufolge, den das Social-Media-Analyseunternehmen auf der Dmexco vorstellt, ist Facebook für 90 Prozent der hiesigen Agenturen der Kanal der Wahl, während nur knapp zwei Drittel einen Twitter-Account pflegen.
In England sieht das laut Brandwatch ganz anders aus: Alle der für die Studie untersuchten Agenturen besitzen dort einen Twitter-Kanal, auch findet der meiste Buzz dort statt - und nicht auf Facebook. Außerdem fällt auf, dass die zehn größten deutschen Agenturen für mehr als drei Viertel des gesamten Social Buzz auf Twitter und Facebook verantwortlich sind (siehe Grafik).
Share of Voice
Share of Voice (Bild: Brandwatch)
In Deutschland wie auch in England nutzen die Agenturen gleich mehrere Kanäle zur Verbreitung von Content: Hierzulande bespielen zwei Fünftel der Unternehmen zwei bis drei Netzwerke, ein Viertel nutzt gar vier Kanäle. Jedoch zeigen auch 12 Prozent keinerlei Präsenz, während in England alle untersuchten Agenturen online aktiv sind. Das größte Verbesserungspotenzial sieht Brandwatch bei den deutschen Teilnehmern in Sachen Engagement mit der Social-Media-Community: Während ein Drittel des Online Buzz von den hiesigen Agenturen selbst generiert ist, sind in England bereits rund 90 Prozent der Online-Erwähnungen Earned Media zu verdanken. In Deutschland sind es nur knapp drei Viertel. Den vollständigen Branchen-Report gibt es auf der Website von Brandwatch zum kostenlosen Download. tt
Genutzte Kanäle
Genutzte Kanäle (Bild: Brandwatch)
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