Brand Experiences Markenfilm Space startet in Hamburg

Donnerstag, 15. Februar 2018
Christopher Schultz leitet den neuen Markenfilm-Ableger
Christopher Schultz leitet den neuen Markenfilm-Ableger
© Markenfilm

Deutschlands größte Produktionsfirma Markenfilm reagiert mit der neuen Unit Space auf die steigende Anfrage für interaktive Markenerlebnisse. Unter dem Dach von Markenfilm Crossing hat das Space-Team schon vor fast zehn Jahren damit begonnen, Räume mit multimedialen Inhalten zu bespielen.
Dass es so lange gedauert hat, bis daraus ein eigener Geschäftsbereich wurde, hat damit zu tun, dass man zunächst Know-how aufbauen wollte. Zuletzt habe dieser Bereich zunehmend an Bedeutung gewonnen und sei sukzessive gewachsen, so Markenfilm-Geschäftsführer Oliver Hack. Dem wolle man nun mit einer eigenen Unit Rechnung tragen, die in absehbarer Zeit in ein eigenständiges Unternehmen umgewandelt werden soll. Markenfilm Space wird von Hack und dem langjährigen Markenfilm-Mitarbeiter Christopher Schultz geleitet. Das Team sieht sich vor allem dann als Ansprechpartner, wenn Technologie als Schlüssel für ein Erlebnis eingesetzt wird - dabei reicht die Bandbreite von Themen wie Holografie über Virtual Reality bis hin zu Biosensorik.

Auf diesem Terrain zählt die Europäische Union zu den größten Auftraggebern von Markenfilm Space. Schultz und seine Mitarbeiter gestalten für die Behörde schon seit Jahren multimediale Erlebniswelten, die an verschiedenen Standorten wie Brüssel, Berlin und Kopenhagen zu sehen sind. „So ziemlich alle unsere Arbeiten sind gerade NICHT von der Stange – sondern einzigartig oder noch nirgends auf der Welt so gebaut worden“, beschreibt Schultz die Arbeitsweise von Markenfilm Space.
Referenzprojekt von Markenfilm Space: die in Kunsthart gegossene Mercedes G-Klasse
Referenzprojekt von Markenfilm Space: die in Kunsthart gegossene Mercedes G-Klasse (© Mercedes-Benz)
Aufgrund ihrer Langfristigkeit laufen solche Projekte häufig unterm Radar. Ganz anders der Einzelauftrag, den Markenfilm Space für Mercedes und Antoni realisiert hat: In einem aufwendigen Prozess hat die Produktionsfirma eine G-Klasse in Kunstharz gegossen. Der Bernstein-Kubus feierte Premiere auf der Motorshow in Detroit und soll demnächst auf eine Roadshow gehen.

Mit solchen Projekten sorgen Unternehmen und ihre Dienstleister für Gesprächsstoff und demonstrieren das kreative Potenzial von Live-Kommunikation. Derart spektakuläre Inszenierungen sowie der Einsatz neuer Technologien haben zu einer Professionalisierung und einem neuen Selbstverständnis der Branche geführt. In diesem Zusammenhang stellt der der Branchenverband Famab fest, dass der Begriff Live-Kommunikation längst nicht mehr ausreiche, um das Betätigungsfeld der Branche zu umschreiben.

Deshalb hat sich die 1963 gegründete Organisation inzwischen die Unterzeile „Integrated Brand Experiences“ verpasst und seinen traditionellen Famab Award eingemottet. An seiner Stelle findet Anfang 2019 erstmals das International Festival of Brand Experience – kurz Brand Ex – statt. Bei dem Event in Dortmund wird der Award nur noch eine Nebenrolle spielen. Im Fokus steht ein Kongress, bei dem sämtliche Aspekte rund ums Thema integrierte Markenerlebnisse beleuchtet werden sollen. Dabei reicht das Themenspektrum von der Digitalisierung über Nachhaltigkeit bis hin zur Szenografie. bu
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