Bilanz Hirschen Group legt zweistellig zu

Freitag, 05. Februar 2016
Hirschen-CEO Martin Blach freut sich über weiteres Wachstum
Hirschen-CEO Martin Blach freut sich über weiteres Wachstum
Foto: Hirschen Group
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Die Hirschen Group hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2015 zweistellig steigern können. CEO Martin Blach rechnet mit einem Zuwachs zwischen 11 und 13 Prozent auf ein Honorarvolumen von rund 45 Millionen Euro. Das erklärt der 52-Jährige im Gespräch mit HORIZONT. Zu der positiven Entwicklung haben ihm zufolge gruppenübergreifend insgesamt etwa 40 neue Mandate beigetragen.
Das größte dürfte der Etat des Elektronikhändlers Media-Markt sein, für den das Team um Blach die neue Leadagentur Zum roten Hirschen aufbaut. Weitere Kunden, die im vergangenen Jahr gewonnen werden konnten, sind Hanse Merkur, Klosterfrau, Globetrotter, Deutsche Bahn (regional), PSA Direkt Bank und Südtirol Marketing. Besonders freuen dürfte die Agenturverantwortlichen zudem die Rückkehr des früheren Auftraggebers Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), der sich nun wieder vom Berliner Büro von Zum goldenen Hirschen im Verbund mit den Schwesteragenturen Ressourcenmangel und 365 Sherpas betreuen lässt. Zusätzliches Wachstumspotenzial erhofft sich die Hirschen Group durch die Zusammenarbeit mit der weltgrößten Werbeholding WPP und deren internationalem Agenturnetzwerk JWT. Nachdem sich die Hirschen-Manager jahrelang kritisch gegenüber Networks geäußert hatten, verkauften sie im Mai vorigen Jahres offiziell 49 Prozent der Anteile an WPP. Konkrete gemeinsame Projekte gibt es bislang noch nicht. Allerdings befindet sich die Gruppe nach Auskunft von Blach derzeit zusammen mit JWT in vier wichtigen internationalen Pitches. "Die Kooperation ist auf einem sehr vielversprechenden Weg", sagt der CEO.

Für das laufende Geschäftsjahr hat sich die Hirschen Group wieder ein Wachstum in ähnlicher Höhe wie 2015 vorgenommen. Forciert werden soll dabei unter anderem der Content-Bereich. Auch über ein Media-Angebot (im Verbund mit WPP) denken die Verantwortlichen offenbar nach. mam

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