Beteiligung Serviceplan steigt bei größter Inhaberagentur in Polen ein

Donnerstag, 08. Dezember 2016
Marek Zoledziowski (l.) und Serviceplan-Chef Florian Haller machen gemeinsame Sache
Marek Zoledziowski (l.) und Serviceplan-Chef Florian Haller machen gemeinsame Sache
Foto: Serviceplan

Die Münchner Agentur Serviceplan baut ihr internationales Engagement aus. Ab sofort ist die Gruppe auch in Polen vertreten. Der Markteintritt erfolgt durch eine Minderheitsbeteiligung an der Group One in Warschau, nach eigenen Angaben größte unabhängige Agentur des Landes. Sie erwartet 2016 einen Umsatz von rund 60 Millionen Euro und beschäftigt insgesamt rund 300 Mitarbeiter.
Zu den Kunden zählen L'Oréal, ING Diba, Lenovo, Hochland, TUI und BMW. Über die Tätigkeit für gemeinsame Kunden – unter anderem BMW – kam der Kontakt zwischen den beiden Agenturen zustande. Group One ist strukturell ähnlich wie Serviceplan aufgestellt. Mit den Marken Change (Kreation), Gong und Sales Tube (Digital) sowie der personell stärksten Sparte Value Media und Media+ (Media) gibt es wie beim neuen Minderheitsgesellschafter drei große Säulen. Im Rahmen der Beteiligung werden die Firmen Change und Change Serviceplan und Media+ unter Mediaplus firmieren. Die polnische Agentur wurde 2013 von CEO Marek Zoledziowski, Jakub Potrzebowski, Maciej Hutyra und Jacek Koltonik gegründet. Sie bleiben auch in der neuen Konstellation an Bord und führen weiterhin die Geschäfte. "Wir freuen uns, einen Partner gefunden zu haben, der nicht nur auf der persönlichen Ebene sehr gut zu uns passt, sondern auch mit seinem Leistungsangebot und seiner Struktur die unsrige spiegelt", sagt Markus Noder, Geschäftsführer Serviceplan International.

In Europa ist die Serviceplan-Gruppe nunmehr in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, den Benelux-Ländern und eben Polen vertreten. Weltweit betreut die Agentur Niederlassungen an 35 Standorten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/2016 erzielte Serviceplan auf internationaler Ebene einen Umsatz von 77 Millionen Euro. Das entspricht fast 23 Prozent des Gesamtumsatzes in Höhe von 340 Millionen Euro. mam
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