BVDW Die Bewerbungsphase für den POS Marketing Award hat begonnen

Donnerstag, 13. April 2017
Peter Dräger, Vorsitzender Fachkreis SAA im BVDW
Peter Dräger, Vorsitzender Fachkreis SAA im BVDW
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BVDW Peter Dräger


Wer befürchtete, dass mit der Selbstauflösung der Posma auch der Wettbewerb für Shopper-Marketingkampagnen Geschichte sein könnte, kann aufatmen: Auch 2017 wird der Wettbewerb fortgesetzt und soll inhaltlich stärker die Realität der crossmedialen Kommunikation widerspiegeln. Ausrichter ist die Posma-Nachfolgeorganisation, der Fachkreis Sales Activation Agencies (SAA) innerhalb des BVDW.

16 Jahre lang hatte die Point of Sale Marketing Association (Posma) den PoS Marketing Award verliehen, bis sie sich 2016 selbst auflöste. Doch bei allem strukturellen Veränderungswillen waren sich die beteiligten Shopper-Marketing-Agenturen in einem Punkt einig, sagt Peter Dräger (Grey Shopper), Vorsitzender des Fachkreises SAA: "Trotz der vielen Veränderungen, die wir organisatorisch hinter uns gebracht haben, war immer klar, dass es den POS Marketing Award weiter geben muss und wird."

Nun startet offiziell die Einreichungsphase erstmals unter BVDW-Flagge. Bis zum 19. Mai sind Bewerbungen für den PoS Marketing Award 2017 unter dieser Onlineadresse möglich. Einreichen können alle Hersteller, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen sowie deren beauftragte Agenturen. Voraussetzung ist, dass die eingereichten Kampagnen in 2016 realisiert wurden und zum Zeitpunkt der Einreichung abgeschlossen sind. BVDW-Mitglieder erhalten einen Rabatt auf die Einreichungsgebühren.

Für den Fachkreis SAA ist die 17. Auflage des Awards gleich in zweierlei Hinsicht eine Bewährungsprobe: An den Einreichungszahlen wird sich messen lassen, ob die ehemaligen Posma-Mitglieder ihrem Thema tatsächlich mehr Relevanz verschaffen konnten, indem sie unter das Dach des BVDW schlüpften. Gleichzeitig wird sich der Preis angesichts seines neuen Verbandskontextes deutlich in eine digitalere Richtung bewegen müssen.

In diesem Jahr will Peter Dräger, Vorsitzender des Fachkreises SAA, die Messlatte noch nicht allzu hoch hängen: „Im Jahr nach unserer Verbandsumstrukturierung wäre ich schon sehr zufrieden, wenn es uns gelingt, die Einreichungszahlen des Vorjahres zu halten. Aber natürlich haben wir die Nähe zum BVDW auch deshalb gesucht, um ein größeres Agentur-Publikum für unsere Verbandsthemen zu finden.“

Dabei spielt auch eine Rolle, dass die auf Shopper Marketing spezialisierten Agenturen nun schon seit einiger Zeit um ein neues Selbstverständnis ringen. Durch den Massendurchbruch des Onlinehandels hat sich das klassische Verständnis des Point of Sale massiv verändert. Und dank dem Mobile Web lassen sich mittlerweile auch Markenauftritte im stationären Handel digital erweitern. Hier will Dräger die neue Verbandskonstellation auch als politisches Signal zur Weiterentwicklung der Branche verstanden wissen: „Für manche Aufgaben wird der klassische Aufsteller auch in Zukunft noch das Mittel der Wahl bleiben. Aber wir leben nun einmal in einer Welt, in der es mehr Smartphones als Zahnbürsten gibt. Und auf diese Realität muss ich als Agentur reagieren.“

Diesem Gedanken trägt der Award mit der neuen Wettbewerbskategorie „Beste Vernetzung Online – Offline“ Rechnung. Die verbleibenden Aktivitätskategorien – personalgestützte Promotions/Vertriebsmaßnahmen, kleines Budget – große Wirkung und innovativste Kampagne – sind noch aus der früheren Posma-Ära bekannt. Einreichen können alle Hersteller, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen sowie deren beauftragte Agenturen. Voraussetzung ist, dass die eingereichten Kampagnen in 2016 realisiert wurden und zum Zeitpunkt der Einreichung abgeschlossen sind. BVDW-Mitglieder erhalten einen Rabatt auf die Einreichungsgebühren.

Dräger ist optimistisch, dass die BVDW-Zugehörigkeit dem PoS-Marketing neue Impulse geben wird. Schon jetzt sei das Interesse an der Mitarbeit im Fachkreis deutlich gestiegen: „Wir haben schon Anfragen von Agenturen bekommen, die sich bisher nicht für die Verbandsarbeit interessiert haben. Generell haben wir im Verband mit unseren Themen mehr Gehör gefunden, als ich vermutet hätte.“ cam

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