BMW-Pitch Auch WPP kämpft um den deutschen Etat

Donnerstag, 10. April 2014
BMW lässt um Deutschlandetat pitchen (Foto: Unternehmen)
BMW lässt um Deutschlandetat pitchen (Foto: Unternehmen)
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BMW Deutschlandetat Pitch WPP Hamburg BBDO Autobauer


Der Pitch um den Deutschlandetat des Autobauers BMW läuft auf Hochtouren. Bislang ist nicht offiziell bekannt, welche Agenturen im Rennen um das prestigeträchtige und lukrative Mandat sind. Als gesetzt gilt Etathalter Serviceplan Hamburg, genauso die BBDO-Tochter Interone, die ebenfalls schon länger für BMW tätig ist. Ein weiterer Kandidat ist die Münchner Agentur Heye, die in einem Joint Venture den Produktionsetat von BMW betreut. Sie bekommt offenbar Unterstützung von der Holding-Schwester Rapp Germany. Ob diese allein oder gemeinsam mit Heye ins Rennen geht, ist nicht bekannt. Beide Agenturen gehören wie DDB Tribal zur deutschen Doyle Dane Bernbach Group. Bislang unbemerkt von der Fachöffentlichkeit hat sich nach Informationen von HORIZONT auch ein Team der WPP-Holding formiert, das ebenfalls um den Etat buhlt. Von wem diese Einheit angeführt wird, ist bislang nicht bekannt.

Fast alle großen Agenturen - nicht nur von WPP - sind aufgrund von Konkurrenzkonflikten für Autokunden geblockt. Deswegen können sie nicht direkt in einen Pitch wie jetzt den bei BMW einziehen, sondern müssen den Umweg über Holding-Konstrukte wählen. Zu WPP gehören die Agentur Grey, Ogilvy, JWT, Y&R und Scholz & Friends. Der aktuelle Pitch wird, wie die meisten Ausschreibungen von BMW, von der Beratungsfirma Roth Observatory begleitet.

Auf Kundenseite gehören die Marketingleiterin für den deutschen Markt Stefanie Wurst und Markenchef Steven Althaus zum Entscheiderkreis. Wurst ist erst seit kurzem für BMW tätig. Zuvor arbeitete sie viele Jahre für Scholz & Friends, zuletzt als Vorstand. Dem Vernehmen nach soll sie mit der Zusammenstellung der ersten Pitchrunde nicht zufrieden gewesen sein, daraufhin wurde nachgebessert. mam
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