Auto-Etats Sinner Schrader und Skoda gehen getrennte Wege

Freitag, 14. Februar 2014
Sinner Schrader und Skoda trennen sich (Foto: Jan Kubík / Wikimedia Commons)
Sinner Schrader und Skoda trennen sich (Foto: Jan Kubík / Wikimedia Commons)
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Die Digitalagentur Sinner Schrader und der Autohersteller Skoda arbeiten nicht mehr zusammen. Wie die Agentur auf Ihrer Website mitteilt, beendet sie die Tätigkeit für die Volkswagen-Tochter, um für eine andere Automarke aktiv zu werden. Um wen es dabei geht, teilt die Gruppe nicht mit, angeblich handelt es sich aber um BMW. Eine Bestätigung dafür war bislang weder vom Unternehmen noch von der Agentur zu bekommen. Von wem die Trennung zwischen Sinner Schrader und Skoda ausgegangen ist, lässt sich nicht genau nachvollziehen. Beide Seiten sprechen von einer einvernehmlichen Lösung. Allerdings heißt es in der offiziellen Stellungnahme des Autobauers: "Skoda überprüft regelmäßig die Zusammenarbeit mit seinen Agenturpartnern. Entsprechend wurde Ende vergangenen Jahres auch die Kooperation mit Sinner Schrader zur Bewertung gestellt." Die Darstellung der Agentur klingt etwas anders: Im Zuge eines Etatgewinns - dem größten Einzelauftrag in der Firmengeschichte, das Volumen belaufe sich auf einen mittleren einstelligen Millionenbetrag - beende man einvernehmlich das Engagement für Skoda, heißt es in der offiziellen Mitteilung. Fakt ist: Die Zusammenarbeit endete am 31. Januar 2014.

Welcher Dienstleister künftig den Digitaletat der Marke betreut, ist noch nicht bekannt. Man werde sich zu gegebenem Zeitpunkt dazu äußern, lässt Skoda verlauten. Bestätigt wird inzwischen der Pitch um den Werbeetat. Über die Ausschreibung hatte HORIZONT.NET bereits im November 2013 berichtet. Damals hatte sich das Unternehmen nicht zum Thema äußern wollen. Etathalter ist die Agentur Leagas Delaney. mam
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