Auftritt des Tages Wie LUX-Seife einer Blondine die Haut rettet

Freitag, 25. Oktober 2013
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Für Damen von Welt gehören die Produkte von LUX bereits seit dem Jahr 1925 zur Grundausstattung im Badezimmer. Dass die Seifen der Unilever-Marke sogar Leben retten können, zeigt - in etwas überzeichneter Form - ein spektakulärer Werbespot der Nachwuchsfilmer Andreas Bruns und Simon Drescher. Der Slogan "LUX - Save your skin" wird darin wörtlich genommen. Das vorzüglich umgesetzte Commercial erinnert an einen klassischen Horrorfilm. Während eine attraktive Blondine nichtsahnend unter der Dusche steht, kommt vor ihrer Südstaatenvilla ein rostiger, alter Van zum Stehen. Der Fahrer entpuppt sich als wahres Monster, das sich mit einer blutigen Kettensäge bewaffnet auf den Weg in das Haus der Schönen macht. Das Kettensägenmassaker geht am Ende allerdings doch noch gut aus. Denn als der jungen Dame nach einer plötzlichen Sturmböe die Seife aus der Hand flutscht, fliegt diese auf direktem Wege durch das geöffnete Badfenster auf den Gehweg und wird dort dem Monster zum Verhängnis.

Nachwuchs-Regisseur und Producer Andreas Bruns, der bereits mit einem Werbefilm für Mercedes-Benz aufgefallen ist, hat den Spot gemeinsam mit Simon Drescher (Kamera) im Rahmen seines Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg als Semesterarbeit umgesetzt. Auch Werbetexter Gunnar Heuwold war an der Entwicklung der Geschichte beteiligt. Unterstützt wurden die Studenten dabei von der Filmproduktion Saubere Filme und dem Postproduktionshaus Harvest / Digital Agriculture. Die Musik und das Soudndesign zu dem Spot, der Ende April in Hamburg und Umgebung sowie im Studio der Filmakademie Baden-Württemberg entstand, lieferte "The German Wahnsinn Team" aus Hamburg.

Zu den größten Herausforderungen zählten das Szenenbild und die technische Umsetzung von Slowmotion-Aufnahmen bei regnerischer Nacht. "Mit Cosima Vellenzer, die bereits für das Szenenbild meiner letzten Arbeit ,Mercedes The Journey zuständig war, konnten wir aber unseren blutigen Traum vom Amerika der 50er Jahre aufleben lassen", erzählt Bruns. Ob der Werbefilm zum Einsatz kommt, ist noch unklar. Bruns hat bereits mehrfach versucht, mit LUX in Kontakt zu treten - bislang ohne Erfolg. mas
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