Auftritt des Tages Schöner Gruseln mit Booking.com

Montag, 21. Oktober 2013
Die Plakate von insgesamt sieben Spuk-Locations werden in US-Kinos hängen (Bild: W*K)
Die Plakate von insgesamt sieben Spuk-Locations werden in US-Kinos hängen (Bild: W*K)


Halloween steht vor der Tür, daher geht in den US-Werbeblöcken wieder mal der Horror um. Eine besonders schaurige Kreation hat Wieden + Kennedy Amsterdam für das Buchungsportal Booking.com realisiert: Der TV-Spot mutet an wie der Trailer für einen neuen Gruselstreifen im Kino. Wofür in der Kampagne geworben wird, ist allerdings durchaus auch für Geisterfreunde geeignet. Denn Booking.com führt im Portfolio sieben amerikanische Hotels, in denen es angeblich spukt. Eines davon ist das Queen Anne Hotel in San Francisco, Schauplatz des für den US-Markt kreierten TV-Spots. Darin beobachtet eine junge Frau auf dem TV-Bildschirm in ihrem Zimmer, wie sich irgendjemand - oder irgendetwas - ihrem Zimmer nähert. Bis das Böse plötzlich direkt neben ihrem Bett zu stehen scheint... Unterlegt mit nervenzerfetzender Musik wird hier ein so genannter Urban Myth zum Leben erweckt: Der Legende nach wird das Hotel, eine ehemalige Mädchenschule, von der Gründerin Miss Mary heimgesucht. Genauer gesagt Zimmer 410, das Zimmer, das sie einst selbst bewohnte - und in dem nun auch die junge Frau in dem Spot heimgesucht wird.

"Von 'Shining' bis 'Psycho' haben Unterkünfte stets eine wichtige Rolle in der Kinogeschichte des Schreckens gespielt. Uns war wichtig, authentisch zu bleiben und dem Genre mit den Inhalten zu huldigen, nach denen sich Horror-Fans sehnen", sagt W + K Executive Creative Director Mark Bernath. Es brauche einen mutigen Kunden, um eine derartige Werbekampagne zu realisieren. Der Spot ist als 30-Sekünder im US-Fernsehen zu sehen, die einminütige Version startet am 25. Oktober im Kino. Beide Spots (Produktion: Concrete Films) laufen bis zum 31. Oktober im Umfeld von Halloween- oder Horrorprogrammen.

Zusammen mit sechs weiteren Spuk-Hotels ist das Queen Anne Hotel auchauf Postern zu sehen, die ab dem 25. Oktober in ausgewählten US-Kinos hängen. Die Motive wurden von der Designerin Akiko Stehrenberger entworfen. ire
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