Anti-Folter-Kampagne Dieckert Schmidt rüttelt mit bedrückenden Gedichten auf

Freitag, 27. Juni 2014
Anzeigenmotiv von Dieckertschmidt für Amnesty International (Foto: Agentur)
Anzeigenmotiv von Dieckertschmidt für Amnesty International (Foto: Agentur)

Keine Schockbilder, dafür ein umso nachhaltiger zweiter Eindruck: Rund fünf Wochen nach Bekanntwerden des Etatgewinns hat Dieckert Schmidt seine Anti-Folter-Kampagne für Amnesty International vorgelegt. Unter dem Titel "Poems of Horror" erzeugt die Berliner Kreativagentur dabei mit prägnanten Gedichten eine bedrückende Stimmung - und fordert Menschen mit der abschließenden Aufforderung "Bis du was dagegen tust" zur Unterstützung auf. HORIZONT.NET zeigt die Motive. Mit der Anzeigenkampagne, die Amnesty International anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Antifolterkonvention von 1984 launcht, wirbt die Organisation in Deutschland für seine Microsite StopFolter.de, auf der Unterstützer eine Petition unterschreiben und Geld spenden können.

Stefan Schmidt, Gründer und Creative Director bei Dieckert Schmidt, sagt zur Intention der Kampagne: "Unsere Aufgabe war es, klar und deutlich zu machen, was das Anliegen ist, und wie man handeln kann - dabei aber sensibel genug zu sein und nicht den öffentlichen Raum mit Horrorbildern zu zu pflastern. Denn das geht nicht nur wegen der Kinder nicht - es bringt schlicht nicht soviel Involvement, wenn sich die Leute ekeln. Deshalb unsere Poems of Horror, die erst beim zweiten Blick - beim Lesen - ihre aufrüttelnde Kraft entwickeln."

Die "Poems of Horror" sind in Printtieln, als Poster, im TV und Kino zu sehen. Der Kampagnenzeitraum erstreckt sich bis zum Ende des Jahres 2015. tt

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(Alle Motive: Dieckertschmidt)
(Alle Motive: Dieckertschmidt)
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