Amnesty Dieckert Schmidt entwickelt Anti-Folter-Kampagne

Donnerstag, 22. Mai 2014
Amnesty International vergibt Kampagnenetat an Dieckert Schmidt
Amnesty International vergibt Kampagnenetat an Dieckert Schmidt

Die Berliner Agentur Dieckert Schmidt hat sich einen Etat von Amnesty International gesichert. Nach einer öffentlichen Ausschreibung erhalten die Kreativen den Auftrag für eine Anti-Folter-Kampagne. Anlass ist die Anti-Folter-Konvention, die vor 30 Jahren verabschiedet wurde. Diesen Jahrestag will Amnesty dazu nutzen, um daran zu erinnern, dass auch heute noch in vielen Ländern gefoltert wird. Der Auftritt umfasst Maßnahmen in TV, Kino und Print sowie Außenwerbung. Ziel ist es, die Menschen dazu zu bewegen, auf der Website von Amnesty Petitionen gegen Folter zu unterschreiben und die Organisation durch Geldspenden zu unterstützen. Bei der Kreation setzt Dieckert Schmidt bewusst nicht auf Schockbilder, wie es sonst bei solchen Kampagnen immer wieder gern gemacht wird.

"Unsere Aufgabe war es, klar und deutlich zu zeigen, was das Anliegen ist und wie man handeln kann dabei aber sensibel genug zu sein, und nicht den öffentlichen Raum mit Horrorbildern zuzupflastern", sagt Stefan Schmidt, Co-Gründer der Agentur. Die Kampagne soll noch im Mai starten und bis Ende kommenden Jahres zu sehen sein. Auf Kundenseite ist Selmin Caliskan, Generalsekretärin von Amnesty in Deutschland, verantwortlich. mam
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