Airlines Emirates vergibt globalen Etat an WPP

Donnerstag, 13. August 2015
WPP hebt mit Emirates ab
WPP hebt mit Emirates ab
Foto: Emirates
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WPP Martin Sorrell Grey


Die Werbeholding WPP kann einen weiteren Erfolg mit einem maßgeschneiderten Agenturmodell für einen international agierenden Konzern verbuchen. Wie die von CEO Martin Sorrell geführte Gruppe heute mitteilt, hat sie sich im Pitch um den weltweiten Werbeetat der Fluggesellschaft Emirates durchgesetzt. Unter dem Label "Team Air" stellt WPP eine Mannschaft zusammen, der Mitarbeiter der Agenturen Grey in London und New York, RKCR/Y&R und Geometry Global sowie der Dienstleister Hogarth und TNS angehören.
An der Spitze von Team Air steht Chris Hunton. Er führte bislang die agenturübergreifende Einheit der Holding, die für den Kunden Land Rover tätig ist. Davor führte er die Geschäfte der Interpublic-Agentur McCann in London. Für den Neukunden Emirates wird sich Grey um die Markenkommunikation kümmern, während RKCR/Y&R die Aktivitäten der Fluggesellschaft bei der bevorstehenden Rugby-Weltmeisterschaft in England begleitet. Dort tritt Emirates erstmals als Sponsor auf. WPP erzielt inzwischen rund ein Drittel seines Umsatzes von insgesamt rund 19 Milliarden US-Dollar mit agenturübergreifenden Team-Lösungen. Zu den Kunden, die so betreut werden, gehören neben Emirates unter anderem die Autohersteller Ford und Mazda sowie GSK und Vodafone. Während die Holding von dem Modell profitiert, gibt es bei den einzelnen Agenturmarken nicht nur Fans des "Horizontality"-Ansatzes. Schließlich drohen sie dabei an Bedeutung zu verlieren. Auch die lokalen Chefs der jeweiligen operativen Agenturmarken müssen sich im Zweifel den "Teamleadern" der wichtigen Großkunden unterordnen. mam
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