Agenturen Sechs Verbände schmieden Employer-Branding-Bündnis

Montag, 03. April 2017
Für die Gattungskampagne "Mach was draus - Komm-in-die-Agentur.de" ziehen sechs Agenturverbände an einem Strang
Für die Gattungskampagne "Mach was draus - Komm-in-die-Agentur.de" ziehen sechs Agenturverbände an einem Strang
© GPRA

Einig wie nie haben sich die sechs Branchenverbände GWA, GPRA, OMG, Famab, CMF und BVDW zusammengetan, um für Agenturen als Arbeitgeber zu werben. Am 17. Mai startet der Auftritt mit einem Big Bang.

Jetzt geht‘s drum! Jede einzelne Agentur kann Mitte Mai zeigen, ob ihr etwas daran liegt, die eigene Zunft als gute Arbeitgeber darzustellen. Eine solch einfach Lösung, wie sie die sechs Branchenverbände, die hinter der Aktion stecken, bieten, gab es wohl noch nie: die Gesellschaft der führenden Public-Relations- und Kommunikationsagenturen (GPRA), die Organisation der Mediaagenturen (OMG), der Famab Kommunikationsverband, der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA), das Content Marketing Forum (CMF) und der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) haben gemeinsam eine Employer-Branding- und Gattungsmarketing-Kampagne auf die Beine gestellt, an der sich im besten Fall mehr als 600 den Verbänden angeschlossene Dienstleister direkt beteiligen können.

Am 17. Mai soll der Auftritt mit einem Big Bang starten: Geplant ist, dass die teilnehmenden Agenturen mit Hilfe einer fast komplett weißen Vorschaltseite ein digitales, unbeschriebenes Blatt statt ihrer Website präsentieren, das nur den Kampagnen-Claim zeigt: „Mach was draus – Komm-in-die-Agentur.de!“

Der Claim wird zudem über alle Kommunikationskanäle der Verbände und Anzeigenschaltungen verbreitet. Medienpartner des Auftritts sind Facebook und Gruner+Jahr. Zeitgleich führen die Verbände verschiedene Aktionen an Hochschulen durch, um auf die Kampagne und damit Agenturen als Arbeitgeber aufmerksam zu . Die Initiatoren setzen zudem auf Empfehlungsmarketing und spannen ihre Mitarbeiter als Multiplikatoren für den Auftritt ein.

Die Kampagne läuft von 17. Mai bis 13. Oktober
Die Kampagne läuft von 17. Mai bis 13. Oktober (Bild: GPRA)
Verknüpft mit dem Start der Kampagne bieten die teilnehmenden Agenturen Studenten, die auf den Auftritt aufmerksam geworden sind, an, sich für ein spezielles Praktikum, das „Agentursurfen“, zu bewerben. Die Teilnehmer haben während 12 Wochen Praktikumsdauer die Möglichkeit, bei sechs Agenturen aus sechs Disziplinen deren Arbeitsalltag und verschiedene Berufsbilder kennenzulernen. Das Agentursurfing soll in deutschen Großstädten wie Hamburg, Berlin, Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart angeboten werden. Aktuell haben die Verbandsmitglieder von GPRA, GWA, BVDW, OMG, CMF und Famab die Möglichkeit, sich für die Teilnahme an der Aktion zu melden und Praktikumsplätze anzubieten.

Die Resonanz ist laut GPRA gut. So haben sich bereits mehr als 100 Agenturen gemeldet, die am 17. Mai blank ziehen wollen. Und 40 Teams aus Agenturen stehen bereit, um an den Hochschulen für die Kampagne und damit für Agenturen als Arbeitgeber werben wollen.

GPRA-Präsident Uwe Kohrs, der das Projekt initiiert hat, ist überrascht, wie zielführend und kollegial die Kampagne bisher realisiert werden konnte. „Es ist eine außerordentliche Leistung, die das Projektteam innerhalb kürzester Zeit und sehr viel persönlichem Engagement auf die Beine gestellt hat“, lobt er. ems

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