ADC Kreativfestival bleibt in Hamburg

Mittwoch, 03. Juni 2015
Für den ADC ist Hamburg weiterhin kreatives Gefahrengebiet
Für den ADC ist Hamburg weiterhin kreatives Gefahrengebiet
Foto: ADC

Der Art Directors Club für Deutschland (ADC) bleibt mit seinem Kreativfestival auch die kommenden drei Jahre in Hamburg. Das gab der Verband heute via Presseerklärung bekannt. Die Entscheidung im ADC-Präsidium fiel einstimmig, nachdem das Gremium mehrere Alternativen geprüft hatte. Welche das waren, will der Club nicht öffentlich machen.
Die Entscheidung, in Hamburg zu bleiben, kommt nicht überraschend. Zuletzt hatten sowohl die ADC-Führung als auch Vertreter der Stadt betont, dass man weiter zusammenarbeiten wolle. "Hamburg war in den letzten drei Jahren ein großartiger Gastgeber. Wir haben die Unterstützung bekommen, die wir brauchen, um eines der größten Kreativfestivals der Welt auszurichten", sagt Verbandspräsident Stephan Vogel, im Hauptberuf Kreativchef von Ogilvy & Mather Deutschland. Auch Carsten Brosda, Senatsbevollmächtigter für Medien, freut sich über die Fortsetzung der Kooperation: "Das Festival passt nach Hamburg, weil es kreative Spitzenleistungen, digitale Avantgarde und erfolgreiches Geschäft zusammenbringt." Wie die Unterstützung des Senats - vor allem die finanzielle - für die kommenden drei Jahre konkret aussieht, will der ADC nicht kommunizieren. Es ist aber davon auszugehen, dass sich die Stadt wieder in ähnlichem Umfang wie zuletzt an der Organisation beteiligen wird. Zu den Auswahlkriterien für den Festival-Standort gehören nach Verbandsangaben neben der finanziellen und ideellen Unterstützung die Verankerung der Kreativwirtschaft in der Stadt sowie die Infrastruktur. Die genauen Veranstaltungsorte und -zeiten für das kommende ADC-Festival stehen noch nicht fest und sollen zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt werden.

Zum diesjährigen Treffen der Werbebranche vom 21. bis 23. Mai im Stadtteil St. Pauli, das unter dem Motto "Kreatives Gefahrengebiet" stand, kamen laut offiziellen Angaben mehr als 15.000 Besucher. mam
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