Zwei GPRA-Agenturen kündigen Mitgliedschaft vorsorglich

Mittwoch, 28. August 2002

Die beiden PR-Agenturen von Hoyningen-Huene in Hamburg und PR Nord in Braunschweig haben ihre Mitgliedschaft in der Gesellschaft Public-Relations-Agenturen (GPRA) vorsorglich gekündigt. Sie soll wirksam werden, falls es wie geplant zu einer Verschmelzung der GPRA mit dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA kommt. Den endgültigen Fusionsbeschluss wollen die beiden Verbände Ende Oktober verabschieden.

Neben den beiden Agenturen, die jetzt ihre vorsorgliche Kündigung eingereicht haben, sollen weitere PR-Beratungen ihren Austritt aus der GPRA erwägen. "Ich habe sehr viel Zuspruch von Kollegen erhalten, die sich mit ähnlichen Gedanken tragen", erklärt Agenturchef Frank von Hoyningen-Huene. Auch PR-Nord-Geschäftsführer Gernot Mantz verweist auf die Unterstützung durch andere Agenturen.

Die beiden langjährigen GPRA-Mitglieder haben angekündigt, einen eigenständigen PR-Verband ins Leben zu rufen, sollte die Fusion zustande kommen. GPRA-Chef Rupert Ahrens zeigt in einer ersten Reaktion wenig Verständnis für den Schritt der Verbandskollegen: "Es gibt eine klare Beschlusslage, das sollten die Mitglieder akzeptieren." Im Oktober 2001 hatte die GPRA einen Beschluss gefasst, der ein Zusammengehen mit dem GWA vorsieht.
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