Wob und Vogelsang trennen sich

Freitag, 04. Februar 2011
Gudmund Semb, CEO von Wob
Gudmund Semb, CEO von Wob

Das Joint Venture Vogelsang Wob ist Geschichte. Nach acht Jahren trennen sich die beiden Agenturen und gehen wieder eigene Wege. Die Viernheimer Agentur Wob und die Konezptagentur Vogelsang hatten 2002 zusammen den Deutschlandetat des koreanischen Autobauers Hyundai gewonnen und aus diesem Grund eine gemeinsame Gesellschaft gegründet. Vogelsang - Anfang des Jahres in Voon Werbeagentur umbenannt - betreut Hyundai künftig alleine als Lead-Agentur. Wob zieht sich zurück und bleibt lediglich auf Systemebene weiter tätig und unterstützt den Autobauer beim Einsatz von E-Dialog, einer datenbankgestützten Softwarelösung, mit der der deutsche Importeur einen Teil der Regelkommunikation seiner Händler steuert.

Welcher Grund für die Auflösung ausschlaggebend war, wird aus der Pressemitteilung nicht deutlich. "Die Trennung ging von Hyundai aus", so Gudmund Semb, CEO von Wob, auf Anfrage von HORIZONT.NET. Da man sich bereits Mitte 2010 auf die Trennung geeinigt hatte, habe man sich auf den Verlust des großen Kunden vorbereiten können. Die Auftragsbücher seien durch Neukundengeschäfte (Lufthansa Cargo, Würth, American Express) gefüllt, der Umsatz sei 2010 um rund 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, sagt Semb.

Im Zuge der Umfirmierung von Voon hat Gerhard Nonnenmacher den Vogelsang-Wob-Chefsessel gegen den von Voon eingetauscht. Er ist nun zweiter Inhaber. jm
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