Wieden + Kennedy kämpfen mit Nike gegen Rassismus

Freitag, 28. Januar 2005

Die Amsterdamer Agentur Wieden + Kennedy hat für Nike eine internationale Anti-Rassismus-Kampagne entwickelt. Der Sportartikel-Hersteller reagiert damit auf zunehmende rassistische Übergriffe in den Fußballstadien. Unter dem Motto "Stand Up Speak Up" sprechen farbige und weiße internationale Fußballstars vor allem die schweigende Mehrheit der nicht-rassistischen Fans an. International kommen Thierry Henry und Ronaldinho als Hauptakteure zu Wort. Dazu gibt es nationale Versionen in fünf verschiedenen Sprachen. Im deutschen Spot, der am 5. Februar on Air geht, sprechen die Bundesliga-Spieler Christoph Metzelder und Otto Addo über ihren Spaß am Fußball und ihre Angst vor rassistischen Ausschreitungen.

Als Symbol der Kampagne fungieren weiße und schwarze Armbänder, die sich miteinander verbinden lassen. Die Fußballer werden sie europaweit ab Ende Januar tragen und ab 6. Februar sollen 2,5 Millionen Exemplare an die Fans verkauft werden. Mit dem Erlös aus dem Verkaufspreis von 2 Euro pro Stück sollen über die Brüsseler König-Boudouin-Stiftung europaweite Untersuchungen über das Problem Rassismus und Fußball unterstützt werden. si
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