Westag gewinnt Etat für Kampagne über nachwachsende Rohstoffe

Montag, 21. August 2000
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Westag Pitch Kampagne Rohstoff Bundesministerium Dorland


Die Kölner Agentur Westag hat sich im Pitch gegen 13 Konkurrenten durchgesetzt und den Etat für die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Auftrag gegebene Kampagne gewonnen. Im Finale gewannen die Kölner gegen die Agenturen Wienand & Heimbüchel und Dorland. Die Kampagne verfolgt das Ziel, den Bekanntheitsgrad von nachwachsenden Rohstoffen zu erhöhen und ihnen ein positives Image zu geben. Dadurch soll das Konsumverhalten der Verbraucher auf eine verstärkten Orientierung hin zu nachwachsenden Rohstoffen gelenkt werden. Westag soll nun als erstes Aufklärungsarbeit leisten, denn ein Drittel der deutschen Bevölkerung kann den Begriff "Nachwachsende Rohstoffe" nicht einordnen. Über die daraus hergestellten Produkte und deren Vorteile herrscht noch größere Unkenntnis. Dies soll sich mit einer Informationskampagne für nachwachsende Rohstoffe ändern. Zunächst soll der abstrakte Begriff mit konkreten Inhalten gefüllt und Bezug zu marktgängigen Produktgruppen hergestellt werden. Die Kampagne wird auf drei Finanzierungsmodellen basieren. Das Grundkonzept mit einem Etat in Höhe von 2,5 Millionen Mark soll den themenübergreifenden Teil behandeln. Darauf aufbauend sind zwei weitere Kampagnen mit Etats von 5 und 8 Millionen Mark vorgesehen. Allen drei Kampagnen soll ein Corporate Design übergeordnet werden, an dem sich die Einzelmaßnahmen ausrichten sollen.
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