Werbungtreibende wollen Code of Conduct für Pitchberater prüfen

Donnerstag, 03. November 2011
OWM-Manager Joachim Schütz
OWM-Manager Joachim Schütz

Die Organisation der Werbungtreibenden im Markenverband (OWM) reagiert abwartend auf den von internationalen Pitchberatern vorgelegten Code of Conduct für Agenturauswahlprozesse. Verbandsgeschäftsführer Joachim Schütz  betont, dass es für die werbungtreibenden Unternehmen andere Prioritäten als diesen Verhaltenskodex gibt. Gleichzeitig hält er es für richtig, dass sich Branchen und Berufsgruppen Arbeitsgrundsätze geben, an denen sie sich orientieren. Man werde sich deshalb den jetzt vorgestellten Code of Conduct anschauen und aus Sicht der Auftraggeber bewerten. Das Gleiche gelte für das Papier, das die Agenturverbände GWA und GPRA zusammen mit dem Council Dialogmarketingagenturen im DDV zum selben Thema verfasst haben. "Eine Unterstützung dieser Kodizes durch die Werbungtreibenden in Deutschland hängt davon ab, ob sie aus unserer Sicht inhaltlich belastbar, umsetzbar und für den Markt sinnvoll sind", erklärt Schütz.

Die Interessenvertretungen der Agenturen haben ihren Code of Conduct für Pitchberatung bereits formuliert. Derzeit ist man dabei, ihn mit anderen Marktteilnehmern abzustimmen - unter anderem mit der OWM, aber auch mit den relevanten Pitchberatungen. mam    
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